Kompetenzzentren und ständige Kooperationen
Außenstelle Xi´an
Seit 1990 besteht die auf Initiative des damaligen Bundesministeriums für Forschung und Technologie (heute BMBF) in Zusammenarbeit mit dem Archäologischen Institut der Provinz Shaanxi eingerichtete Expositur des RGZM in Xi'an. Heute eine Provinzhauptstadt, war Xi'an bis in das 14. Jh. Zentrum des Reiches und wird gerne als »Schatzkammer Chinas« bezeichnet. Durch die Ausgrabung der Terrakottaarmee des ersten Kaisers Qin Shi Huangdi ist die Region berühmt geworden. In den im Rahmen der chinesisch-deutschen Kooperation, gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, eingerichteten gemeinsamen Werkstätten werden schwerpunktmäßig Metall, Wandmalerei, Keramik, Textilien und Urushi-Lack bearbeitet. Bis zu fünf deutsche Restauratoren arbeiten permanent vor Ort, während chinesische Kollegen regelmäßig nach Mainz kommen. Von den bisher in Angriff genommenen großen Projekten seien genannt: qinzeitliche Funde aus der Grabanlage des Kaisers Qin Shi Huangdi (221–207 v.Chr.), Wandmalereien der Han-Zeit (206 v.–220 n.Chr.) aus einem Kuppelgrab bei Xunyi und der tangzeitliche (618–907 n.Chr.) Tempelschatz aus dem buddhistischen Kloster Famen. Durch satellitengestützte Vermessungsarbeiten im Gelände werden in Zusammenarbeit mit dem Institut i3 Mainz der Fachhochschule Mainz die weitläufigen kaiserlichen Grabanlagen der Tangzeit erstmalig systematisch erfaßt.
Weitere Informationen zum China-Projekt der Technischen Universität zu München finden Sie hier
Kontakt
Römisch-Germanisches Zentralmuseum
Ernst Ludwig Platz 2
55116 Mainz
Projektkoordinator: Dr. Susanne Greiff
Tel.: 06131/ 9124-113
Fax: 06131/ 9124-199
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