Forschung im RGZM

Abteilung Römerzeit

Die Forschungen der Abteilung gelten der archäologischen Hinterlassenschaft des antiken Rom. Geographisch ist diese durch das Herrschaftsgebiet des Römischen Reiches und seines Einflussbereiches bestimmt, das - von den Mittelmeerländern ausgehend - sich im Norden bis Britannien und über die Donau hinaus erstreckte, in der West- Ost- Ausdehnung vom Atlantik bis in den Vorderen Orient. Der zeitliche Rahmen ist durch die beginnende Expansion Roms in Italien seit dem 4. Jh. v. Chr. bis zum Ende des Weströmischen Reiches im 5. Jh. n. Chr. mit knapp 900 Jahren in etwa abgesteckt. Da für diese Epoche umfangreiche schriftliche Quellen zur Verfügung stehen, können die Probleme vielschichtiger beleuchtet werden, als das bei den meisten Kulturen der Vorgeschichte möglich ist.

Der Schwerpunkt der Forschungen der Abteilung Römerzeit wie der Ausstellung des RGZM liegt auf der römischen Kaiserzeit von 27 v. Chr. bis zum 4. Jh. n. Chr., also von der Erhebung Octavians zum Augustus bis zum Beginn der Völkerwanderungszeit. Dabei umfassen die Forschungen des RGZM das gesamte römische Reich und seine Provinzen.

Forschungsschwerpunkte der Abteilung Römerzeit

Überblick über die Forschungsprojekte