Kompetenzzentren und ständige Kooperationen

»Konrad-Weidemann-Zentrum für Geo-Analytische Archäometrie«

Das Archäometrielabor des RGZM bewegt sich mit seiner auf anorganische Materialien spezialisierten Analytik im Spannungsfeld zwischen archäologischer Forschung, Objektrestaurierung und Naturwissenschaften. Es stellt somit eine wichtige Querschnittabteilung innerhalb der Forschungsarchitektur des RGZM dar. Das Profil des Labors hat sich in den letzten Jahren auf den Gebieten der Edelstein- und insbesondere der Glasforschung stark weiterentwickelt.

Ein weiteres wichtiges Kernarbeitsfeld ist die Unterstützung der Restaurierungswerkstätten und der archäologischen Fachabteilungen bei Fragen der Herstellungstechnik und Materialidentifizierung. Hierdurch wird die Expertise des Archäometrielabors auf dem Gebiet der Metalltechnologie fruchtbar angewandt und stetig weiter ausgebaut.

Der Schwerpunkt der Analytik liegt dabei meist auf minimal-invasiven Verfahren wie der Mikro-Röntgenfluoreszenz. Das RGZM verfügt über eine speziell gefertigte Analysenanlage, die eine Untersuchung von voluminösen Objekten ermöglicht. So können z. B. vollständige Schwerter oder große römische Glasurnen einer Materialanalyse unterzogen werden. Ein auf nur 0,3 mm fokussierter Röntgenstrahl erlaubt die Untersuchung feiner Detailmerkmale wie Tauschierungen, Lötstellen oder Liniendekoren.

Arbeitsschwerpunkte

Kontakt

Römisch-Germanisches Zentralmuseum
Ernst Ludwig Platz 2
55116 Mainz

Leitung: Dr. Susanne Greiff
Tel.: 06131/ 9124-131
Fax: 06131/ 9124-199