Mitarbeiter des RGZM

Dr. Markus Scholz

Abteilung Römerzeit

Hauptsächliche Forschungsprojekte der letzten 5 Jahre: 

  • Limes- und Kastellforschung
  • Römische Grabbauten in den nördlichen Grenzprovinzen des Imperium Romanum, 1.-3. Jh. n. Chr. (Monographie, seit 2007).
  • Grabbau und Gräberfeld eines römischen Gutshofs bei Frankfurt a.M.-Zeilsheim: DFG-Projekt gemeinsam mit dem Arch. Museum Frankfurt am Main und dem Denkmalamt der Stadt Frankfurt am Main (seit 2011)
  • Frührömischer Grabhügel (Osthügel) bei Karanovo. Kooperation mit dem Historischen Museum der Stadt Nova Zagora, Bulgarien. Fundrestaurierung, Auswertung von Funden und Befunden (seit Ende 2010)
  • 2. Internationales Kolloquium von DUCTUS – Association internationale pour l´étude des inscriptions mineures, 15.-17.06.2011 in Mainz. Herausgeberschaft des Tagungsbandes
  • Bearbeitung und Veröffentlichung von Kleininschriften (Bleietiketten, Fluchtäfelchen, hölzerne Schreibtäfelchen)
  • Mitarbeit an der Konzeption einer kleinen Sonderausstellung zum Thema „Bürgerrecht und Krise – Die Constitutio Antoniniana 212 n. Chr. und ihre Folgen“ (Arbeitstitel), geplant im RGZM, Herbst 2012

Akademischer Werdegang

  • seit 2010: Konservator am Römisch-Germanischen Zentralmuseum, Abteilung Römerzeit
  • 2006-2010: Wiss. Angestellter am Römisch-Germanischen Zentralmuseum, Abteilung Römerzeit
  • 2004-2006: Mitarbeit am Weltkulturerbe Limes sowie bei der Landesausstellung „Imperium Romanum“
  • 2004: Mitarbeit an der Konzeption und Durchführung der Sonderausstellung „Geritzt und Entziffert – Schriftzeugnisse der römischen Informationsgesellschaft“ im Limesmuseum Aalen, im Vindonissamuseum sowie unter dem Titel „Alles Geritzt“ in der Archäologischen Staatssammlung München
  • 2001-2006: Leitung archäologischer Ausgrabungen in den römischen Kastellen Heidenheim und Aalen als wiss. Angestellter des Landesdenkmalamts Baden-Württemberg (Stuttgart bzw. Esslingen), Auswertung der Grabungen im Kastell Heidenheim im Rahmen eines DFG-Projekts
  • 1998/99: Angestellter (Teilzeit) beim Landesdenkmalamt Baden-Württemberg, Außenstelle Freiburg: Mitarbeit an der Sonderausstellung „Älter als Gedacht“ in Rheinfelden (Baden)
  • 1998/99: Stipendiat des Römisch-Germanischen Zentralmuseums
    Thema „Die Steinbruchinschriften des Brohltals (Eifel)“
  • 1997-2001: Promotion in Provinzialrömischer Archäologie an der Universität Freiburg
    Thema „Die Keramik des Limeskastells Kapersburg“
  • 1996: Leitung von Ausgrabungen im römischen Vicus von Riegel am Kaiserstuhl im Auftrag des Landesdenkmalamts Baden-Württemberg, Außenstelle Freiburg
  • 1991-1995: Studium der Provinzialrömischen Archäologie, Frühgeschichte, Alten Geschichte an den Universitäten Frankfurt a. M. und Freiburg i. Br.
    Thema der Magisterarbeit: „Graffiti auf römischen Tongefäßen aus NIDA-Heddernheim“


Mitgliedschaften in wissenschaftlichen Vereinigungen

  • Vizepräsident von DUCTUS – Association internationale pour l´étude des inscriptions mineures

 

Publikationen  

    • G. Balle / M. Scholz, Überschaubare Vielfalt: römische Siedlungen auf der Ostalb. In: V. Rupp / H. Birley (Hrsg.), Das Leben auf dem Land im römischen Deutschland (im Druck).
    • B. Fourlas / M. Scholz, Byzantinische Qualitätswerkzeuge. In: Wege nach Byzanz. Ausstellungskatalog Mainz (2011, im Druck).
    • Grabaltäre in den nördlichen Grenzprovinzen des Imperium Romanum. In: A. Busch / A. Schäfer (Hrsg.), Römische Weihealtäre in Tempeln und Heiligtümern. Akten des Colloquiums Köln 2009 (im Druck).
    • Die römischen Steinbruchinschriften des Brohltals. Akten des Internat. Congress of Roman Frontier Studies XXI, Newcastle 2009 (im Druck).
    • „Ziegelrechnungen“ – Aspekte der Organisation römischer Ziegeleien. In: Ductus. Inscriptions mineures: nouveautés et réflexions. Actes du Colloque de Lausanne (Lausanne, im Druck).
    • Late Antique History and Archaeology in Heidenheim and Its Vicinity. In: M. Kulikowski / P. v. Rummel (ed.), Friends, Enemies, Neighbours: Romans and Alamanni in Late Antique Germany (Knoxville/Tennessee, im Druck).
    • M. Scholz, Verstummen soll er! – Fluchtäfelchen wider Prozessgegner. In: M. Reuter / R. Schiavone (Hrsg.), Gefährliches Pflaster – Kriminalität im Römischen Reich (Mainz 2011) 301-316.
    • Verdammter Dieb – Kleinkriminalität im Spiegel von Fluchtäfelchen. In: M. Reuter / R. Schiavone (Hrsg.), Gefährliches Pflaster – Kriminalität im Römischen Reich (Mainz 2011) 89-105.
    • B. Pferdehirt / M. Scholz, Globalisierung und Integration. Die Weltmacht Rom. Führer zur Ausstellung Römerzeit im Römisch-Germanischen Zentralmuseum Mainz (Mainz 2011).
    • Rezension: Bernd Steidl, Welterbe Limes – Roms Grenze am Main. Mit Beiträgen von Ludwig Wamser und Horst Zimmerhackl. Logo Verlag Eric Erfurth, Obernburg am Main 2008. 300 Seiten, 280 meist farbige Abbildungen, 1 Kartenbeilage. Für Göttinger Forum für Altertumswissenschaft (GFA, online-Publikation 2010).
    • M. Scholz / C. Pause, Mit Dionysos zu Tisch: eine Gebäckform aus Neuss. In: J. Meurers-Balke / T. Kaszab-Olschewski (Hrsg.), Grenzenlose Gaumenfreuden. Römische Küche in einer germanischen Provinz (Mainz 2010) 47.
    • J. Blänsdorf / A. Kropp / M. Scholz, ”Perverse agas, comodo hoc perverse scriptu(m) est” – ein Fluchtäfelchen aus Köln. Zeitschr. f. Papyrologie u. Epigraphik 174, 2010, 272-276.
    • Die spätantike Besiedlung der östlichen Schwäbischen Alb. In: J. Biel/J. Heiligmann/D. Krausse (Hrsg.), Landesarchäologie. Festschrift D. Planck. Forsch. u. Ber. Vor- u. Frühgesch. Baden-Württemberg 100 (Stuttgart 2009) 469-501.
    • Das Reiterkastell Aquileia/Heidenheim. Die Ergebnisse der Ausgrabungen 2000-2004. Forsch. u. Ber. Vor- u. Frühgesch. Baden-Württemberg 110 (Stuttgart 2009).
    • W. Czysz/M. Scholz, Die Opfergrube in der Villla rustica: Auswertung. In: W. Czysz/A. Faber, Die villa rustica am Kühstallweiher bei Marktoberdorf-Kohlhunden. Ber. Bayer. Bodendenkmalpfl. 49, 2008, 247-267.
    • Zwei Wirtschaftsbauten im Limeskastell Aalen. In: A. Thiel (Hrsg.), Forschungen zur Funktion des Limes 2. 3. Fachkolloquium der Deutschen Limeskommission in Weißenburg i. Bayern 2005 (Stuttgart 2007) 107-119.
    • M. Scholz / L. Klaffki, Aspekte der Romanisierung im Bereich der civitates Mattiacorum, Taunensium et Auderiensium. In: F. Ausbüttel / U. Krebs / G. Maier (Hrsg.), Die Römer im Rhein-Main-Gebiet (Darmstadt 2011, im Druck).
    • W. Czysz/M. Scholz, Die Römervilla am Kühstallweiher bei Marktoberdorf-Kohlhunden und das Opferdepot. Jahrbuch der bayerischen Denkmalpflege 56/57, 2002/03 [Berlin 2006] 9-14.
    • M. Scholz/A. Kropp, „Priscilla, die Verräterin“. Ein bleiernes Fluchtäfelchen mit Rachegebet aus Groß-Gerau. In: G. Seitz (Hrsg.), Im Dienste Roms. Festschr. für H. U. Nuber (Remshalden 2006) 181-191.
    • Eine römische Villa rustica und völkerwanderungszeitliche Bauernhäuser bei Heidenheim-Schnaitheim. Heidenheimer Jahrb. 2005/06, 64-94.
    • Geschichte und Keramik des Limeskastells Kapersburg. Eine Bestandsaufnahme. Saalburg-Jahrbuch 52, 2002/03 [Mainz 2006] 9-281.
    • Militärdiplom und Ziegelstempel aus Walheim, Kreis Ludwigsburg. Arch. Ausgr. Baden-Württemberg 2005 [Stuttgart 2006], 123-125.
    • Zwei Kastelle – eine starke Truppe. Arch. Deutschland 1/2006, 36-40.
    • Militärische Architektur und ihre gezielte Demontage im Alenkastell Heidenheim/Brenz. In: Z. Visy (ed.), LIMES XIX (Pécs 2005) 847-855.
    • Informativer Schrott: Bleietiketten für Lebensmittel und Amulettscheibe aus Mainz. Mainzer Arch. Zeitschr. 5/6, 1998/99 [Mainz 2005] 243-252.
    • Als es noch kein Papier gab: Alltägliche Kommunikation im römischen Reich im Spiegel von „Kleininschriften“. In: Imperium Romanum. Ausstellungskatalog Stuttgart 2005, 327-331.
    • So lebten die römischen Soldaten. In: Imperium Romanum. Ausstellungskatalog Stuttgart 2005, 232-240.
    • Ein Militärdiplom-Fragment aus Heidenheim-Schnaitheim, „Fürsamen“. Arch. Ausgrabungen Baden-Württemberg 2004, 189 f.
    • Eine fabrica im Limeskastell Aalen. Arch. Ausgrabungen Baden-Württemberg 2004, 125- 129.
    • Campus. Ein Exerzierplatz der ala II Flavia miliaria in Heidenheim. Arch. Ausgrabungen Baden-Württemberg 2004, 129-132.
    • Spätlimeszeitliche Reduktion versus mittelalterlicher Einbau in Limeskastellen. In: E. Schallmayer (Hrsg.), Limes Imperii Romani. Beiträge zum Fachkolloquium „Weltkulturerbe Limes“ November 2001 in Lich-Arnsburg (Bad Homburg v. d. H. 2004) 125-145.
    • M. Scholz/A. Kropp, „Priscilla, die Verräterin“. Eine Fluchtafel mit Rachegebet aus Groß-Gerau. In: K. Brodersen/A. Kropp (Hrsg.), Fluchtafeln. Neue Funde und neue Deutungen zum antiken Schadenzauber (Frankfurt/M. 2004) 33-40.
    • M. Reuter/M. Scholz, Geritzt und Entziffert. Schriftzeugnisse der römischen Informationsgesellschaft. Schr. Limesmus. Aalen 57 (Stuttgart 2004).
      = dies., Alles Geritzt. Botschaften aus der Antike (München 2005).
    • Das Reiterkastell Heidenheim und die vor- und frühgeschichtlichen Siedlungen auf seinem Areal – Vorbericht der Ausgrabungen 2002-2003. Heidenheimer Jahrb. 2003/04, 96-130.
    • M. Menninger/M. Scholz/I. Stork/J. Wahl, Gemeinsam in den Tod. Eine Doppelbestattung und die frühmittelalterliche Topographie von Giengen-Hürben, Ldkr. Heidenheim. Arch. Ausgr. Baden-Württemberg 2003 (Stuttgart 2004) 158-161.
    • Ein Mauerfall: zur Westumwehrung des Reiterkastells Heidenheim. Arch. Ausgr. Baden-Württemberg 2003 (Stuttgart 2004) 93-96.
    • Anmerkungen zu den Graffiti N 1-61. In: W. Czysz, Heldenbergen in der Wetterau. Feldlager, Kastell, Vicus. Limesforsch. 27 (Mainz 2003) 231 f.
    • Offiziersquartiere und andere Befunde im Alenkastell Heidenheim. Arch. Ausgr. Baden-Württemberg 2002 (Stuttgart 2003) 97-101.
    • W. Czysz/M. Scholz, Götterspeise – Ein Opferdepot am Rand der Römervilla von Marktoberdorf-Kohlhunden, Lkr. Ostallgäu, Schwaben. Arch. Jahr Bayern 2002, 74-78.
    • Ausgrabungen im römischen Alenkastell Heidenheim/Brenz. Arch. Deutschland 5/2002, 42 f.
    • Römische Kavalleriekasernen und frühalamannisches Gehöft. Vorbericht der Ausgrabungen im Reiterkastell Heidenheim 2000/01. Heidenheimer Jahrb. 2001/02, 89-126.
    • Reiterkasernen und alamannisches Gehöft im Alenkastell Heidenheim. Arch. Ausgr. Baden-Württemberg 2001 (Stuttgart 2002) 89-93.
    • Reduktion und Umnutzung von Kastellbädern im Limesgebiet während des 3. Jahrhunderts. In: Chr. Bücker u. a. (Hrsg.), REGIO ARCHAEOLOGICA. Archäologie und Geschichte an Ober- und Hochrhein. Festschrift G. Fingerlin (Rhaden/Westf. 2002) 129-138.
    • M. Jae/M. Scholz, Umbauten und Reduktion in Kastellen des obergermanischen Limes im 3. Jahrhundert. In: Ph. Freeman et al. (edd.), Limes XVIII. Proceedings of the XVIIIth International Congress of Roman Frontier Studies held in Amman, Jordan (September 2000). BAR Int. Ser. 1084 (I) (Oxford 2002) 415-424.
    • Römische Reiter und alamannische Bauern. Arch. Deutschland 4/2001, 36 f.
      (auch als Beitrag bei www.archaeologie-online.de).
    • Internet-Beitrag „Das Ende des Limes“ bei www.archaologie-online.de.
    • Freigeformte römische Kochtöpfe mit Herstellersignaturen aus dem westlichen Hochrheintal. Arch. Nachrichten Baden 63, 2000, 38-48.
    • Graffiti auf unverzierter Terra Sigillata und Lavez. In: J. Schmid, Gontia. Studien zum römischen Günzburg (München 2000) 173-180.
    • Ein spätantiker Reitersporn mit Inschrift aus den Ruinen von Nida-Heddernheim. Arch. Korrbl. 30, 2000, 117-130.
    • B. Hoener/M. Scholz, „Töpferrechnungen” aus der Sigillata-Töpferei von Chémery-Faulquemont (Lothringen, Dép. Moselle). Germania 78/1, 2000, 39-75.
    • Graffiti auf römischen Tongefässen aus NIDA-Heddernheim. Schr. Frankfurter Museum Vor- u. Frühgesch. 16 (Frankfurt 1999).
    • Kritzeleien in der Wachstube? Wandgraffiti aus dem Stabsgebäude und Schriftgebrauch bei der römischen Armee. In: B. Rabold/C. S. Sommer, LOPODVNVM 98 – Vom Kastell zur Stadt (Ladenburg/Stuttgart 1998) 41-44.
    • M. Scholz/K. Düwel, Artikel „Graffiti“. Reallexikon der Germanischen Altertumskunde (RGA² 1998) 558-568.
    • Namen von Kelten, „Römern“ und Germanen. Evidenz von Graffiti auf römischer Keramik aus NIDA-Heddernheim. In: C. Bridger/C. v. Carnap-Bornheim (Hrsg.), Römer und Germanen – Nachbarn über Jahrhunderte. BAR Int. Ser. 678 (Oxford 1997) 49-57.
    • Eine römische Brandruine des 3. Jahrhunderts und andere Siedlungsspuren am Nordrand von Riegel a. K., Kreis Emmendingen. Arch. Ausgrabungen Baden-Württemberg 1996, 143-147.


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