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22. September 2011 - 1. Januar 2012

Gold, Sklaven und Elfenbein - Mittelalterliche Reiche im Norden Nigerias

Mit dem Mittelalter verbinden wir in Europa Herrscherdynastien wie die Salier und die Staufer sowie Begriffe wie Rittertum, Burgenbau, Städtewesen und christliches Klosterleben. Mit der Sonderausstellung verlassen wir unseren Kontinent und begeben uns in das mittelalterliche Westafrika.

Ab dem 10. Jahrhundert entstanden dort mächtige islamische Reiche, die den Europäern lange geheimnisvoll und unbekannt blieben. Sie pflegten Handelskontakte bis nach Europa und Indien. Ihr wirtschaftlicher Erfolg beruhte dabei auf dem Export von Gold, Sklaven und Elfenbein. Nur die nach Europa gelangten Kostbarkeiten, wie Gold, ließen die Macht jener Reiche erahnen.

Die Sonderausstellung beleuchtet die Entstehung und die Expansion dieser Staaten bis hin zu ihrer Entdeckung durch die Europäer im 19. Jh. Im Mittelpunkt stehen Grabfunde der Eliten aus dem Norden Nigerias, die im RGZM restauriert wurden und nun gemeinsam mit Leihgaben aus anderen Sammlungen der Öffentlichkeit präsentiert werden.

Gewinnen Sie einen Einblick in die Ausstellung:
Die Bildergalerie zur Ausstellung finden Sie hier.

Führungen durch die Sonderausstellung
regelmäßige Führungen:
ab dem 25. September; immer sonntags um 12:15 Uhr
Kosten: Erwachsene € 3,-, ermäßigt € 2,-, Familienkarte € 6,-
Termine für Themen- und Spezialführungen auf Anfrage,
Führungen für Gruppen nach Anmeldung unter service(at)rgzm.de