Wenn die Natur als Maßstab ausdient

Fortschritt in der Medizin ist ein Thema, das nicht nur die Behandlungsmöglichkeiten von Ärzten betrifft. Es wirft grundlegende kulturelle und gesellschaftliche Fragen auf, deren Antworten immer wieder neu gefunden werden mussten und müssen: Was ist eine Krankheit? Wie weit dürfen Ärzte einen gegebenen Zustand verändern? Welche Kosten muss heutzutage die Solidargemeinschaft tragen – und welche nicht? Um diese spannenden Fragen ging es bei der Podiumsdiskussion „Von Hippokrates bis zur High-Tech-Medizin – Fortschritt mit Tücken?“, die am 18. November 2011 in Mainz stattfand. Ort des Geschehens: Das Römisch-Germanische Zentralmuseum (RGZM), eine Einrichtung der Leibniz-Gemeinschaft, in dem unter anderem eine Reihe antiker Funde medizinischer Geräte zu bewundern ist.

Hören Sie hier die gesamte Disskusion:
http://wissen-im-museum.de/2012/01/wenn-die-natur-als-masstab-ausdient/

Die Podiumsdiskussion war eine Kooperation des Projekts “Gesundheit! Mehr Wissen im Museum” mit dem RGZM und der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz.