Archäologische Stätten wie Mondlandschaften

Interview mit Dr. Michael Müller-Karpe

von Georgios Chatzoudis (L.I.S.A. Das Wissenschaftsportal der Gerda Henkel Stiftung)

Im Irak gibt es nach Schätzungen bis zu 100.000 archäologische Stätten, nur etwa 10.000 sind bisher registriert - für den illegalen Antikenhandel ein wahre Goldgrube. Seit dem Ende des letzten Irakkrieges werden die archäologischen Stätten des Landes zwischen Tigris und Euphrat systematisch geplündert und ausgeraubt.

Der Archäologe Dr. Michael Müller-Karpe vom Römisch-Germanischen Zentralmuseum in Mainz ist einer der führenden Experten für altorientalische Metallarbeiten. Seit Jahren engagiert er sich zusätzlich gegen den illegalen Handel mit Kulturgütern, unter anderem mit antiken Objekten aus dem Irak. Dafür hat ihn vor einer Woche die irakische Regierung in Berlin ausgezeichnet.

zum Interview:
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