Mitarbeiter des RGZM

Dr. Stefan Albrecht

Abteilung Frühes Mittelalter

Interessensgebiete

•Geschichte der Historiographie
•Ostmitteleuropa und Byzanz
•Verkehrsgeschichte

Aktuelle Projekte

•Transformation und Kulturaustausch am Rand der mediterranen Welt. Das Bergland der Krim im Frühmittelalter – Die schriftlichen Quellen zur Geschichte der Krim (ca. 300–1204)
•Die Descriptio Tartariae des Martinus Broniovius
•Das Chronicon Aulae Regiae (Königsaaler Chronik) des Peter v. Zittau (*ca. 1275  †1339)
Reiterkrieger, Burgenbauer. Die frühen Ungarn und das "Deutsche Reich" vom 9. bis zum 11. Jahrhundert.  

Lebenslauf und Ausbildung  

•Studium der Osteuropäischen Geschichte, Mittleren und Neueren Geschichte, Byzantinistik, Neogräzistik, Rechtswissenschaften an den Universitäten Mainz und Wien.
2001: Promotion
2001–2004: Hilfskraft an der Forschungsstelle Byzantinische Rechtsquellen der Göttinger AdW, zugleich Lehrbeauftragter am Institut für Osteuropäische Geschichte der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.
2003–2006: Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Abteilung für Osteuropäische Geschichte des Historischen Seminars an der Universität Mainz
seit 2006: Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Römisch-Germanischen Zentralmuseum (Mainz) zugleich Lehrbeauftragter der Abteilung für Osteuropäische Geschichte des Historischen Seminars an der Universität Mainz   •seit 2008: im Vorstand der Historischen Kommission für die böhmischen Länder e.V. (HKBL)

Veröffentlichungen

Monographien
•Geschichte der Großmährenforschung in den tschechischen Ländern und in der Slowakei. Praha 2003.

Herausgeberschaft
•(Hg. gemeinsam mit Ralph Melville und Jirí Malír) Die sudetendeutsche Geschichtsschreibung 1918–1960: zur Vorgeschichte und Gründung der Historischen Kommission der Sudetenländer. München: 2008. (=Veröffentlichungen des Collegium Carolinum; 114).
•Die Descriptio Tartariae des Martinus Broniovius. Erscheint Ende 2009.
•Das Chronicon aulae regiae – eine Bestandsaufnahme. Erscheint Ende 2009.

Aufsätze
•Das zweite albanische Nationalkonzil (17. 9.–1. 11. 1871). In: Österreichisches Archiv für Kirchenrecht: Halbjahresschrift 45 (1998), S. 131–160.
•Böhmen und Byzanz und was sie voneinander wußten. In: Byzantium and East Central Europe = Byzantina et Slavica Cracoviensa III. Hg. v. Günther Prinzing und Maciej Salamon. Craców 2001, S. 81–97.
•Österreich-Ungarn und die russische Revolution von 1905. In: Österreichische Osthefte 44 (2002), S. 309–329.
•Nevkolik nejasných míst v kronice Františka Pražského. In: Casopis Matice moravské 123 (2004), S. 421–430.
•Böhmen liegt am Meer. Bemühungen um den Aufbau einer eigenen tschechoslowakischen Hochseeschiffahrt in der Zwischenkriegszeit. In: Österreichische Osthefte 46 (2004), S. 515–534.
•Die Gesandtschaft des böhmischen Kanzlers Alexander nach Konstantinopel. In: Byzantinoslavica 64, 2006, 243–255.
•verschiedene Beiträge in der Enzyklopädie des europäischen Ostens (EEO),(Übersicht über die Beiträge hier: Böhmen; Cosmas von Prag; Fredegar (Chronik); Großmährisches Reich; Mojmírovci; Niederle, Lubor; Prag, Stadt; Premysliden; Samo; Svatý Václav)
•Diplomaten zu den Folgen der Revolution von 1905 für die internationale Politik. In: Jan Kusber, Andreas Frings (Hg.): Das Zarenreich, das Jahr 1905 und seine Wirkungen. Bestandsaufnahmen. Münster u.a. 2007, S. 57–79.
•Internationale Luftverkehrspolitik in der Zeit des Kalten Krieges von 1944 bis 1965: Das Beispiel Tschechoslowakei. In: Jahrbuch für Wirtschaftsgeschichte 2007, S. 93–109.
•Byzanz in deutschen, französischen und englischen Schulbüchern. In: Andreas Helmedach (Hg.): Pulverfass, Powder Keg, Baril de Poudre? Hannover 2007, S. 11–40.
•Helmut Preidel – zwischen deutscher und tschechischer Archäologie. In: Stefan Albrecht/ Ralph Melville/ Jiří Malíř (Hg.): Die sudetendeutsche Geschichtsschreibung 1918–1960: zur Vorgeschichte und Gründung der Historischen Kommission der Sudetenländer. München  2008, S. 202–217.
•Zusammen mit A. Ajbabin/ F. Daim/ M. v. Aufschnaiter/ Michael Herdick/ R. Schreg: Die Höhlenstädte der SW-Krim – Siedlung und Umwelt an der Nordgrenze des Byzantinischen Reiches. In: Archäologie in Deutschland 1/2008, S. 12–18.

Lehrveranstaltungen
SS 2009: Ungarn in Europa (900–1200) (Proseminar)
WS 2008/09: Das Krimkhanat (Übung)
SS 2008: Krakau - Prag - Wien. Residenzstädte
WS 2007/08: Christianisierung in Osteuropa
WS 2006/07: Die Krim zwischen Steppe und Byzanz (Proseminar)
SS 2006: Der Kalte Krieg (Übung)
WS 2005/06: Das Werden Osteuropas (Proseminar)
Die Stadt im Europa des ausgehenden Mittelalters (Proseminar, zusammen mit Heidrun Ochs)
SS 2005: Verkehr im ausgehenden Zarenreich (Proseminar)
WS 2004/05: Der "Ostblock" und Afrika (Übung)
SS 2004: Der "Jagiellonische Block" (Proseminar, zusammen mit Prof. Dr. Jan Kusber) "Der Jagiellonische Block" (Exkursion)
WS 2003/04: Slawische Rechtsgeschichte (Übung)
SS 2003: Die Tschechoslowakei in der Zwischenkriegszeit (Proseminar)
... bis vor die Tore Wiens. Die Osmanische Expansion nach Ostmitteleuropa (Proseminar, zusammen mit Lars Hoffmann, M.A.)
WS 2002/03: Wissenschaftliches Leben in Ostmitteleuropa 1800–1989 (Übung)
SS 2002: Die russische Revolution von 1905 (Proseminar)
Jan Hus und die Hussiten (Übung)
WS 2001/02: Das Öl und der Kaukasus im 19. u. 20. Jh. (Übung)
SS 2001: Osteuropa um das Jahr 1000 (Proseminar)

 

Kontakt

Römisch-Germanisches Zentralmuseum
Ernst-Ludwig-Platz 2
55116 Mainz