Monolithische Piscinen der Spätantike in den byzantinischen Kerngebieten

Sebastian Watta

TaufpiscineDas als Magisterarbeit durchgeführte Projekt von Sebastian Watta setzt sich mit einer gesonderten Gruppe innerhalb des liturgischen Mobiliars der spätantiken Epoche auseinander: den aus einem Stück gearbeiteten spätantiken Taufbecken. Neben der Typologisierung der sechzig untersuchten Denkmäler anhand von Form- und Gestaltungsmerkmalen wird eine Untersuchung im Hinblick auf Funktionsweise und Nutzungsaspekte der monolithischen Becken unternommen.
Im Rahmen eines Aufenthaltes in Istanbul wurde zum Zwecke der Vermessung und photographischen Dokumentation eine Teilgruppe des Materials aus mutmaßlich konstantinopolitanischer Produktion vor Ort aufgenommen.
In weiteren Teilen der Magisterarbeit werden Fragen zu Herstellungsmaterial der Piscinen und zum Stiftungswesen thematisiert, bevor Ausführungen zur Chronologie und die allgemeine Einordnung der monolithischen Piscinen in die frühbyzantinische Taufpraxis den Abschluss der Arbeit bilden.

Veröffentlichungen zum Projekt
S. Watta, Spätantike monolithische Taufpiscinen aus konstantinopolitanischer Produktion. In: Jahrbuch für Antike und Christentum 51, 2008, 152-187.

Byzantinische Archäologie Mainz


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Zur Abbildung:
Monolithisches Taufbecken aus dem Archäologischen Museum Istanbul. – Foto: S. Watta.