öffentlicher Vortrag 

Rekonstruktion des Tropaions; Foto: R. Graells/RGZM.


14. März 2017, 17:15 Uhr

RGZM | Römisch-Germanisches Zentralmuseum
im Kurfürstlichen Schloss
Ernst-Ludwig-Platz 2
55116 Mainz

Vortragssaal

Übersicht Wintervorträge 2017 (PDF)

 

 


Sieger für die Ewigkeit. Das einzige erhaltene italische Waffenmal (4. Jh. v. Chr.) im Visier der Forschung

Schon seit Jahrzehnten gewähren die Wintervorträge einem Interessierten Publikum Einblick in die aktuellen Forschungen am RGZM. Auch 2017 möchten wir Sie wieder mit Vorträgen über einige unserer Arbeiten informieren. Die Veranstaltungsreihe "Wintervorträge" wird ausgerichtet von der Gesellschaft der Freunde des RGZM.

Vortrag von Raimon Graells i Fabregat

Das anthropomorphe Denkmal errichtet auf dem Schlachtfeld mit den Waffen der Besiegten ist zu jeder Zeit ein faszinierendes Thema gewesen. Auf diesen Denkmälern konnten die damaligen Menschen die Schlacht und ihre Protagonisten identifizieren, heute jedoch ist nur ein kleiner Teil dieser Informationen zu rekonstruieren. Ein vollständiges Exemplar dieser ungewöhnlichen Objekte ist auf uns gekommen: das tropaion aus der Antikensammlung München. Aber trotz seiner Außergewöhnlichkeit bleibt es für die breite Öffentlichkeit und Forschung weitgehend unbekannt.

In dem Vortrag werden die allgemeinen Merkmale des Waffenmals sowie eine räumliche und zeitliche Kontextualisierung präsentiert, und zwangsläufig viele Fragen gestellt, die unbeantwortet bleiben werden.

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El monumento antropomorfo levantado sobre el campo de batalla con las armas del vencido ha sido un tema que ha fascinado a lo largo de la historia. Desde quienes lo observaban y reconocían la batalla y sus protagonistas, hasta aquellos que lo conocimos a partir de la iconografía. Sólo un ejemplar completo de este inusual monumento ha llegado hasta nosotros: el tropaion dell’Antikensammlung München. Pero pese a su excepcionalidad es un gran desconocido para el público en general y la investigación.

La comunicación presenta las características generales de la pieza, una contextualización espacial y cronológica a partir de la tipología y muchas preguntas que necesariamente quedan sin respuesta.