öffentlicher Vortrag 

Köln. Das sogenannte Ubiermonument beeindruckt nicht nur durch seine Größe sondern auch durch den Bezug zu unserer Region; Foto: B. Streubel/RGZM.


26.09.2017, 18:00

Ratssaal der VG Weißenturm
Kärlicher Str. 4
56575 Weißenthurm

Eintritt frei!


Das römische Köln – die benachbarte Provinzhauptstadt

Als oppidum ubiorum beginnt die Geschichte des römischen Kölns. Wenige Jahrzehnte später wird die Siedlung zur römischen Kolonie Colonia Claudia Ara Agrippinensium erhoben. Zahlreiche Bauten weisen auch heute noch auf den politischen und wirtschaftlichen Rang der Stadt hin. Doch das ist nicht die letzte Auszeichnung, welche die römische Stadt erhält.

Referentin: Dr. Sibylle Friedrich (RGZM / VAT)

Als oppidum ubiorum – Siedlung der germanischen Ubier – 19 v. Chr. gegründet,  beginnt die Geschichte des römischen Kölns. Schon die Wahl des Siedlungsplatzes zeigt sich wohlüberlegt. Die Erhebung zur römischen Kolonie Colonia Claudia Ara Agrippinensium in der Mitte des ersten Jahrhunderts n. Chr. bedeutet einen enormen wirtschaftlichen Aufschwung. Spuren der regen Bautätigkeit sind auch heute noch im modernen Stadtbild zu entdecken. Die ca. vier Kilometer lange Stadtmauer ist hierfür ein gutes Beispiel. Ihr Verlauf ist nicht nur durch zahlreiche erhaltene Baudenkmäler sondern auch im modernen Straßenverlauf nachzuvollziehen.

Wenige Jahrzehnte später wird Köln Hauptstadt der neu gegründeten Provinz Niedergermanien. Von nun an residiert hier der Statthalter, der direkte Vertreter des römischen Kaisers. Die Ruinen seines Amtssitzes – das praetorium – befinden sich unterhalb des heutigen Rathauses und zeugen durch ihre Mächtigkeit von der Bedeutung des Ortes.

Doch was ist mit den übrigen typischen römischen Bauten wie Forum, Tempel, Thermen oder Amphitheater, die wir aus anderen großen römischen Städten kennen?

Die diesjährige Vortragsreihe ist allgemeinen römischen Themen gewidmet. Der virtuelle Ausflug nach Köln soll Sie zu einem Besuch anregen.

 

Ein Vortrag aus der archäologisch-historischen Reihe des Römisch-Germanischen Zentralmuseums, Forschungsbereich »Vulkanologie, Archäologie und Technikgeschichte« (VAT) und der Verbandsgemeinde Weißenthurm e.V.