Neues aus der Forschung 

Präsentation des ‚Bisenzio Projektes‘ in Viterbo, 27. Mai 2016: Grußwort des Schulleiters Pasquale Picone. v.l.n.r.: A. Babbi, P. Picone, V. D’Atri, C. Pisu; Foto: Bruno Babbi.

Präsentation des ‚Bisenzio Projektes‘ in Viterbo, 27. Mai 2016: Vortrag von A. Babbi; Foto: Bruno Babbi.

Präsentation des ‚Bisenzio Projektes‘ in Viterbo, 27. Mai 2016: Veranstaltungsort und Publikum; Foto: Bruno Babbi.

Präsentation des ‚Bisenzio Projektes‘ in Viterbo, 27. Mai 2016: Veranstaltungsort und Publikum; Foto: Bruno Babbi.


27. Mai 2016

Istituto Istruzione Superiore “Francesco Orioli”, 
Viterbo, Italien
  


Ein Projekttag rund um die archäologische Fundstätte Bisenzio

Entsprechend den Zielen der „Soprintendenza Archeologia del Lazio e dell'Etruria Meridionale“ und des Römisch-Germanischen Zentralmuseums in Mainz (RGZM), spielt die Vermittlung von Forschungsergebnissen eine wesentliche Rolle: Im Rahmen eines Projekttages erhielten Schülerinnen und Schüler, im Alter von 14 bis 18 Jahren der „Francesco Orioli“ Realschule in Viterbo einen wissenschaftlichen Exkurs zur archäologischen Fundstätte „Bisenzio“ (Italien). Die Kooperation mit Vertretern/-Innen aus Museum, Wissenschaft und Denkmalpflege entstand durch die Initiative des Projektkoordinators Dr. Andrea Babbi im Winter 2015.

Nach einer thematischen Einführung des Schulleiters, Dr. Pasquale Picone, stellte zuständige Archäologin der "Soprintendenza", Dr. Valeria D' Atri, die Rolle der "Soprintendenza"– mit dem Fokus auf Schutz und der Förderung des archäologischen Erbes – in der Forschung vor. Dr. Caterina Pisu, Leiterin des " Museo della Navigazione nelle Acque interne“ (Capodimonte), beschrieb, aus musealer Sicht, den neuen Ausstellungsplan und gab einen Ausblick über die möglichen Aktivitäten des Museums. Um einen Einblick in die praktische Arbeit eines Archäologen zu gewähren, referierte Projektkoordinator Dr. Andrea Babbi über die kulturhistorische Bedeutung sowie über die wissenschaftlichen Untersuchungen in der ehemaligen etruskischen Stadt Bisenzio, die zwischen dem Ende des 10. Jh. und der frühen 5. Jh. v. Chr. ihre Hochphase hatte.

Mit reger Teilnahme der Schülerinnen und Schüler wurden in der anschließenden bilingualen Diskussionsrunde folgende Themenaspekte behandelt:   

  • Unterstützung der Aktivitäten im Museum von Capodimonte
  • Verbreitung der Kenntnisse über das Ökosystem des  Bolsena See, und der kulturellen Bedeutung der archäologischen Fundstätte von Bisenzio in Italien und im Ausland
  • Stärkung des Tourismus in den Capodimonte und Viterbo Bezirken.

Die archäologische Vermittlungsarbeit rund um das kulturelle Erbe des Capodimonte Viertel sowie die archäologische Fundstätte von Bisenzio begann im Winter 2015 mit einer Zusammenarbeit der „Francesco Orioli“ in Viterbo und Projektkoordinator Dr. Andrea Babbi. Unter der Beteiligung von Dr. Valeria D' Atri (die zuständige Archäologin der " Soprintendenza") und Dr. Caterina Pisu (Leiterin des " Museo della Navigazione nelle Acque interne - Capodimonte) ist der archäologische Exkurs am 27. Mai 2016 für die Schülerinnen und Schüler umgesetzt worden. Überdies ist der Projekttag von einem lokalen TV-Sender begleitet und im Juni 2016 zweimal in Italien zentral gesendet worden.

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