Neues aus der Forschung 

Ausbreitung der Landwirtschaft im westlichen Eurasien. Die bäuerlichen Siedler sowie auch ihre Getreide und Haustiere haben ihren Ursprung im orange-rot unterlegten sogenannten Fruchtbaren Halbmond. (Graphik: D. Gronenborn/ M. Ober, RGZM)



Europäische Gesellschaften beruhen auf Migration – ein kurzer Blick in lange Zeiträume

Ein Gastbeitrag auf Archaeologik von Detlef Gronenborn zur Blogparade ‪#‎refhum‬ "Flüchtlinge und Migration in den Geisteswissenschaften". Aus langfristiger archäologisch-populationshistorischer Perspektive blickt Gronenborn dabei auf Migrationsströme in Europa - auch fluchtbedingt - zurück.

Aus historischer wie auch archäologischer Sicht ist Migration - auch mit Fluchthintergrund -  ein grundlegender Bestandteil der Konstituierung europäischer Gesellschaften. Die Archäologie wie auch seit neuerem die Genetik zeigen deutlich, dass es neben Phasen der Stasis immer wieder solche mit zum Teil erheblichen Populationsveränderungen gab, eben durch Migration. Tatsächlich ist seit 7000 Jahren ein großer Teil der heutigen europäischen Menschen nahöstlicher Herkunft, stammt aus den Kerngebieten der westeurasischen Landwirtschaft, dem sogenannten Fruchtbaren Halbmond, genau jene Region, aus der auch heute wieder Menschen nach Europa streben.

zum gesamten Artikel auf Archaeologik

Blogparade #refhum: Flüchtlinge und Migration in den Geisteswissenschaften

Kristin Oswald, Bloggerin bei Krosworldia, initiierte am 11. Oktober 2015 die Blogparade zu Flüchtlingen, Migration und Interkultur in den Geisteswissenschaften. Damit möchte sie den Austausch zum Thema unter den Wissenschaftsbloggern der verschiedenen Disziplinen anregen.Die Blogparade endet am 15. November 2015.

Weiterer Beitrag zur Blogparade #refhum von Dr. Rainer Schreg

Migrationen und Völker - eine schwierige Geschichte