Neues aus der Forschung 

Projektarbeit: Dr. Andrea Babbi mit Schülerinnen und Schülern in Capodimonte (Viterbo); Foto: C.Pisu.

Gruppenarbeit im Rahmen der Projektarbeit in Capodimonte (Viterbo); Foto: C.Pisu.

Schülerinnen und Schüler zeigen aktive Teilnahme und reges Interesse an der Projektarbeit in Capodimonte (Viterbo); Foto: C.Pisu.

Ergebnispräsentation der Projektarbeit zur Sensibilisierung für die Dringlichkeit der Erhaltung des kulturellen Erbes vor Ort am Beispiel der archäologischen Fundstätte Bisenzio; Foto: D. Ciucci.

Gruppenfoto der Schülerinnen und Schüler der siebten Klasse vor dem Museum; Foto: C. Pisu.

Gruppenfoto der Schülerinnen und Schüler der fünften Klasse vor dem Museum; Foto: C. Pisu.



Initiative der Archäologie: Sensibilisierung für die Dringlichkeit der Erhaltung des kulturellen Erbes im Rahmen eines Schüler-Projekts

Unter den von Dr. Andrea Babbi, Archäologe im Römisch-Germanischen Zentralmuseum (RGZM), und der Pädagogin Dr. Veliana Olivieri, konzipierten und geplanten Vermittlungsmaßnahmen zur Sensibilisierung für die Dringlichkeit der Erhaltung des kulturellen Erbes in Bisenzio, spielen didaktische Tätigkeiten mit lokalen Schulen eine wesentliche Rolle. Schülerinnen und Schüler der Mittelstufe profitierten im Rahmen der Projektarbeit von den zweistündigen Lehrveranstaltungen. Für rund 44 Wissbegierige, zwischen 10 und 12 Jahren, gab es im örtlichen „Museo della Navigazione nelle Acque in Interne“ in Capodimonte eine Sensibilisierung aus archäologischer Sicht.

Mit einer Präsentation zur Skizzierung des historischen und archäologischen Gefüges der archäologischen Fundstätte Biszenio sowie zur Methodik der Forschung, boten die beiden Wissenschaftler den Klassen eine Einführung in die Thematik: Die Schülerinnen und Schülern waren in der darauffolgenden Erarbeitungphase in Gruppenarbeit dazu aufgefordert, die Chronologie spezifischer archäologischer Kontexte der einheimischen materiellen Kultur zwischen der finalen Bronzezeit und dem Anfang der Frühantike herauszufinden.

Die Ergebnisse der Gruppenarbeit sind vor den MitschülerInnen referiert worden. In der anschließenden „Fragerunde“ wurde über die Schwächen und Stärke jeder in der Gruppenarbeit ausgearbeiteten Hypothese verglichen und diskutiert. "Im Rahmen dieser Sensibilisierungs-maßnahme lag es auf der Hand, sich auch die Konsequenzen der Plünderung durch Grabräuber auseinanderzusetzen und darüber offen zu diskutiertieren", so Dr. Babbi und erklärt weiter, "Ziel war es, den SchülerInnen die Bedeutung des archäologischen Erbes und dessen Schutz in einem einmaligen Gebiet wie der archäologischen Fundstätte Bisenzio lokal zur Kenntnis zu nehmen."

Um die Ergebisse dieser Veranstaltung mit den alltäglichen schulischen Aktivitäten zu verknüpfen, sind die SchülerInnen aufgefordet worden, sich miteinzubringen: Ideen zur Optimierung des lokalen Kulturgüter-schutzes und zur Vermittlung des neugewonnenen Wissens rund um das Bisenzio Gebiet beizutragen. Anschließend gab es für die SchülerInnen von der Leiterin Caterina Pisu eine interne Museumsführung.

Dr. Babbi ergänzt: "Dank der uneingeschränkten Unterstützung der Schulleiterin des Istituto Comprensivo Statale "Paolo Ruffini" in Valentano, Frau Antonietta Scipio, der Lehrer der Schulen in Capodimonte und Marta und dank der freundlichen Unterstützung des Vereins für soziale Förderung La Porticella in Capodimonte, ist es uns vielleicht gelungen den potenziellen archäologischen Nachwuchs mit dieser Maßnahme vor Ort zu stärken." 

Kooperationspartner und weiterführende Links 

Weiterführende Links