Neuerscheinung 



Neuerscheinung: Löwenmensch und Schlangendrachen. Fabeltiere und Mischwesen in Vorzeit und Altertum

Der Löwenmensch von der Schwäbischen Alb: mit ihm begann in der Altsteinzeit die Skulptur auf unserem Globus. Die Mischwesen und Ungeheuer des Altertums entstanden in Ägypten und Mesopotamien. Archetypen wie die Riesenschlange, die Sphinx, der Greif und der Kentaur wurden von den Griechen übernommen. Die menschengestaltigen Flügelwesen sind uns noch als die Engel der Christen und als die Siegesgöttin Victoria vertraut.

Buchdaten 

Ernst Künzl

Löwenmensch und Schlangendrachen.
Fabeltiere und Mischwesen in Vorzeit und Altertum

Archäologie populär, Band 8
1. Auflage 2016, 118 Seiten, 140 meist farbige Abbildungen
21 x 28 cm, Hardcover, fadengeheftet
ISBN 978-3-88467-252-5

Printausgabe: € 24,95 | erhältlich in unserem Online-Shop

Inhalt  

Der Mensch – seinem Ursprung nach ein Säugetier ­ – weiß nie genau, wieweit er seine tierische Natur sublimieren konnte; diese nicht endende Unsicherheit war der Nährboden, aus dem sich die Schar der Mischwesen und Ungeheuer erhob. Neben vertraut gewordenen Schöpfungen wie der Sphinx oder dem Greif sind die Drachen bis heute als drohende Wesen präsent geblieben; man wird sie noch überall finden, in der Literatur, auf der Bühne, auf der Leinwand und auf dem Bildschirm.

Der Alte Orient hat die Rolle der Mischwesen und der Ungeheuer als Urkräfte aus dem Beginn der Zeiten geschaffen. Die Griechen sahen sich der schrecklichen Menagerie solcher Kreaturen aus dem Nahen Osten und Ägypten gegenüber, und sie haben den Kosmos geordnet: Die Götter siegten über Titanen und Giganten, und danach säuberten Heroen wie Herakles, Theseus und Perseus die Erde von Ungeheuern. Es waren Häutungen in der Entstehung unserer Welt (Kosmogonie) und der Götter (Theogonie). Später war es dann möglich, der bunten Mischwesenschar.