Präsentation 

'Monte Bisenzio' von Norden (Foto: RGZM / A. Babbi).

Präsentation des DFG-Projekts 'Bisenzio' in Capodimonte (Viterbo), 13. Juni 2015: Auditorium (Foto: Bruno Babbi).

Präsentations des DFG-Projekts 'Bisenzio' in Capodimonte (Viterbo), 13. Juni 2015: Mitwirkende. Von links nach rechts: Chr. Pare, P.-M. Guarino, A. Babbi, M. Egg, V. D'Atri, I. Trinks, M. Lucarini, R. Filzwieser, F. Delpino (Foto: Bruno Babbi).

Präsentations des DFG-Projekts 'Bisenzio' in Capodimonte (Viterbo), 13. Juni 2015: Prof. Dr. M. Egg und Dr. A. Babbi (Foto: Bruno Babbi).


13.06.2015, 10:30

Museo della Navigazione nelle Acque Interne
Capodimonte (VT)
Italien


Präsentation des multidisziplinären Projektes BISENZIO

In der Nähe der modernen Kleinstadt Capodimonte (VT) auf der Küstenlinie des Bolsena Sees, blühte eine dynamische, etruskische Stadt besonders zwischen 9.-5. Jh. v. Chr. Außerhalb von Spezialistenkreisen ist eine solche Stadt kaum bekannt. Im Unterschied zu den großen Siedlungen entlang der tyrrhenischen Küste – wie Cerveteri, Tarquinia und Vulci –, erfuhr die genannte Stadt, eine kontinuierliche Besiedlung. In römischer Zeit hieß sie Visentium – davon leitet sich der moderne Name ‚Bisenzio‘ ab. Ein klares Zeugnis der Vitalität der lokalen Gemeinschaft sind die wohlhabenden und vielfältigen Grabinventare, die in den Viterbo und den Römischen Villa Giulia Museen gelagert und ausgestellt sind, sowie diejenigen Fundstücke, die in den Besitz ausländischer Museen übergingen.

Dank der großzügigen finanziellen Unterstützung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), und der gemeinsamen Initiative der Soprintendenza Archeologia del Lazio e dell’Etruria Meridionale und eines internationalen Teams aus renommierten Forschungsinstituten, ist es heute möglich, ein multidisziplinäres Forschungsprojekt in Angriff zu nehmen. Das Projekt ist durch eine sehr breite Sichtweise gekennzeichnet und wird weitgehend mit modernsten, nicht invasiven Untersuchungsmethoden der Geophysik arbeiten.

Ziel ist es, eine umfassende Studie über Bisenzio zu erarbeiten. Dabei soll das komplexes Netzwerk von Siedlung, Vorort und Nekropole sowie die umliegende Landschaft betrachtet werden.

Um dieses Ziel zu erreichen und die Geschichte der ‚unsichtbaren‘ Bisenzio zu enthüllen, sind im Projekt, das am 13. Juni im Capodimonte vorgestellt wird, nicht nur Archäologen sondern auch Geophysiker, Geologen, Anthropologen und Spezialisten für Archäozoologie, Archäobotanik, Archäometrie sowie digitale Kartografie beteiligt.

Die Projektvorstellung findet am Samstag, den 13. Juni 2015, um 10.30 Uhr im Museo della Navigazione nelle Acque Interne, Capodimonte (VT) statt.

Veranstaltung

BISENZIO
Ricerca multi-disciplinare su un importante centro etrusco

Samstag, den 13. Juni 2015, um 10.30 Uhr
Museo della Navigazione nelle Acque Interne, Capodimonte (VT)

Programm (PDF)

RGZM-Projektseite

Mitwirkende, von links nach rechts: Chr. Pare, P.-M. Guarino, A. Babbi, M. Egg, V. D'Atri, I. Trinks, M. Lucarini, R. Filzwieser, F. Delpino (Foto: Bruno Babbi).