Tagungsbericht 

Die Tagung »Materielle Kultur und Identität im Spannungsfeld zwischen mediterraner Welt und Mitteleuropa« fand vom 22.-24. Oktober 2014 am RGZM statt.

Der Generaldirektor des RGZM, Univ.-Prof. Dr. Falko Daim, zwischen dem Festredner Prof. Dr. Hans-Joachim Gehrke (Freiburg i. Br.) und Prof. Dr. Elena Mango (Bern).


Programmflyer (PDF)

Website mit Programminformationen und Abstract der Vorträge

 

 


Tagungsbericht »Materielle Kultur und Identität im Spannungsfeld zwischen mediterraner Welt und Mitteleuropa«

Vom 22. bis 24. Oktober 2014 trafen sich im RGZM Referenten aus sechs Nationen, um fächerübergreifend in 22 Vorträgen die Bedeutung der materiellen Kultur für die Rekonstruktion von Identitäten zu diskutieren.

Diese internationale Fachtagung bildete zugleich den Abschluss eines von der Deutschen Forschungsgemeinschaft finanzierten Projekts des RGZM, in dem Holger Baitinger drei Jahre lang die Bedeutung von „Metallfunden als Zeugnis für die Interaktion zwischen Griechen und Indigenen auf Sizilien zwischen dem 8. und 5. Jh. v. Chr.“ erforscht hat.

Ein besonderer Schwerpunkt der Vorträge lag deshalb auf Austausch- und Akkulturationsprozessen zwischen griechischen Siedlern und Einheimischen auf Sizilien, doch spannte sich der Bogen der Vorträge geographisch von Griechenland über Italien und Frankreich bis nach Mitteleuropa. Neben inhaltlich-methodischen Fragen wurden auch konkrete Fallbeispiele in Vorträgen behandelt und im gut gefüllten Plenum intensiv diskutiert.

Einen besonderen Höhepunkt bildete der abendliche Festvortrag, den der ehemalige Präsident des Deutschen Archäologischen Instituts, Prof. Dr. Hans-Joachim Gehrke, zum Thema „Von der Materialität zur Identität. Methodologische Überlegungen zu einem zentralen Problemfeld der archäologisch-historischen Wissenschaften“ hielt. Die Vorträge sollen in naher Zukunft in der Reihe „RGZM-Tagungen“ veröffentlicht werden.