Neues aus der Forschung 

Ausschnitt der Ankündigung der Tagung "Armi votive in Magna Grecia".

Ankündigung der Tagung "Armi votive in Magna Grecia".

Eröffnung der Tagung (von links nach rechts: Dr. Raimon Graells, Prof. Dr. Mario Lombardo, Dr. Gabriel Zuchtriegel, Prof. Dr. Mariagiovanna Riitano, PD. Dr. Holger Baitinger, Prof. Dr. Emanuele Greco); Foto A. Scarci.

Einführender Vortrag von Holger Baitinger; Foto A. Scarci.

Einblick in die internationale Tagung „Armi votive in Magna Grecia“; Foto F. Valletta.

Poster Ausstellung "LE ARMI DI ATHENA. Il santuario settentrionale di Poseidonia-Paestum".

Einblick in die Ausstellung; Foto: R. Graells.

Führung der Ausstellung von Gabriel Zuchtriegel; Foto: F. Valletta.

Führung der Ausstellung von Fausto Longo; Foto: F. Valletta.

Der Tempel von Paestum; Foto: M. Calocero.



»Armi votive in Magna Grecia« - Internationale Tagung und Ausstellungseröffnung in Italien

Vom 23. bis 25. November fand an der Universität von Salerno und im Archäologischen Nationalmuseum von Paestum die internationale Tagung »Armi votive in Magna Grecia« statt. Die Weihung von Waffen in unteritalischen Heiligtümern zwischen dem 7. und 3. Jh. v. Chr stand im Fokus der hochkarätig besetzten und interdisziplinären Tagung.

Ziel war es, die Funde aus Paestum in einen größeren Kontext zu stellen und im Vergleich mit anderen Fundplätzen ausgiebig zu diskutieren. Durch einen einführenden Vortrag von Holger Baitinger (RGZM) über die Weihung von Waffen in griechischen Heiligtümern wurde die Tagung eröffnet.

Den Anstoß gab die Kooperation zwischen einem von Raimon Graells (RGZM) durchgeführten Projekt zu antiken Panzern und dem von italienischen Wissenschaftlern, Fausto Longo und von Alessia D´Antonio, koordinierten durchgeführten Forschungsarbeiten der Universität Salerno zu den Votivgaben im Athena-Heiligtum von Paestum. Mithilfe der Expertise des RGZM konnten zahlreiche wichtige Objekte identifiziert werden, unter denen die Waffen aus dem 6.-4. Jh. v. Chr. eine besonders wichtige Rolle spielen. Die fast durchweg nur in Bruchstücken erhaltenen Objekte sind großenteils bereits in den 1920er und 1930er Jahren ausgegraben worden und blieben bisher über viele Jahrzehnte hinweg unbeachtet.

"LE ARMI DI ATHENA. Il santuario settentrionale di Poseidonia-Paestum."

-25. November 2017 bis 31. März 2018-

Eine Ausstellung, die im Rahmen des Kongresses am 25. November im Museo Archeologico Nazionale di Paestum feierlich eröffnet wurde, veranschaulicht die Ergebnisse der interdisziplinären Forschungen. In der von Gabriel Zuchtriegel (Archäologisches Museum Paestum), Fausto Longo und Raimon Graells mitkonzipierten Ausstellung wird erstmals ein Überblick über die Votivgaben im Athena-Heiligtum von Paestum bis 31. März 2018 gezeigt.

Die Publikation der Tagungsakten wird voraussichtlich im Jahr 2018 in der Reihe „RGZM-Tagungen“ erfolgen.

 

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