Kooperation »Byzantinische Archäologie Mainz«

(abgeschlossen)

Im Jahre 2005 wurde die Byzantinische Archäologie Mainz (BAM) als Kooperation des Römisch-Germanischen Zentralmuseums Mainz (RGZM) und der Johannes Gutenberg-Universität Mainz mit dem Ziel gegründet, eine Byzantinische Archäologie im Wege einer institutionalisierten, interdisziplinären Zusammenarbeit zwischen Byzantinistik, Christlicher Archäologie und Byzantinischer Kunstgeschichte, Provinzialrömischer Archäologie, Ägyptologie und Vor- und Frühgeschichte zu etablieren. Die Leitung der BAM lag in den Händen von Vertretern dieser Fachrichtungen am RGZM und an der Universität Mainz.

Mit der Einrichtung der BAM wurde eine Lücke in der internationalen Forschungslandschaft geschlossen, existierte doch bis dato ein eigener Bereich für Byzantinische Archäologie weder in Deutschland noch anderswo, obwohl das Byzantinische Reich im Rahmen der europäischen Geschichte eine zentrale Rolle gespielt hat.

Über die Etablierung einer Byzantinischen Archäologie hinaus diente die BAM als Kommunikationsplattform für alle WissenschaftlerInnen, die thematisch im vielfältigen Bereich Byzantinischer Studien tätig waren, führte Projekte zu fächerübergreifenden Forschungsthemen durch und ermöglichte so eine transdisziplinäre Aus- und Weiterbildung von StudentInnen, die an den beteiligten Instituten als StipendiatInnen mit einschlägigen wissenschaftlichen Aufgaben betraut wurden. Schließlich trugen Workshops und Tagungen erfolgreich zum wissenschaftlichen Austausch und zur Vernetzung bei.

Auf der Grundlage der erfolgreichen Tätigkeit der Byzantinischen Archäologie Mainz konnte im Jahr 2011 mit dem »WissenschaftCampus Mainz: Byzanz zwischen Orient und Okzident« eine wesentlich umfassendere und größere Forschungsplattform gegründet werden. Folgerichtig ist die BAM mit Ende des Jahres 2011 im WissenschaftsCampus Mainz aufgegangen, der ihre Arbeit mit großem Einsatz und vielfältigeren Möglichkeiten weiterführen wird.

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