GrabungsHANDbuch

Archäologie ist erst einmal harte Handarbeit. Wie Archäologen bei einer Ausgrabung arbeiten haben unsere Kollegen Rainer Schreg und Miriam Surek einmal auf der letzten Grabung in Caricingrad dokumentiert. Folgen Sie Ihnen beim Graben, Waschen, Fotografieren, Bestimmen und Einsortieren. 

All die Handarbeit, die Sie hier in der Fotostrecke sehen können, liefert Stoff zur wissenschaftlichen Diskussion.

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  • Archäologen arbeiten mit kleinstem Gerät...
  • ... und mit Hightech.
  • Archäologie ist erst einmal harte Handarbeit.
  • Der Schutt muss raus...
  • ... und weg.
  • Dabei muss aber fein beobachtet werden.
  • 'Ich trage mal vorsichtig den Boden ab. Hier kommt viel Holzkohle.'
  • 'Knochen! Ich steck ein Fähnchen!'
  • 'Ich vergebe eine neue Fundnummer.'
  • 'Welche Fundnummer soll ich eingeben?’
  • 'OK. Ich notiere.'
  • 'Bereit zur Einmessung!'
  • 'Ein größeres Eisengerät!'
  • 'Schon wieder Keramik. Diesmal aber keine der üblichen Kleinstscherben, sondern ein größerer Boden.'
  • 'ui! recht gut erhalten.'
  • 'Eine Münze. - Die stammt bemerkenswerterweise aus dem Lehm des Zerstörungshorizontes!'
  • 'Ich muss erst mal neue Fundtüten vorbereiten'
  • Waschen,
  • fotografieren
  • bestimmen ...
  • einsortieren
  • derweil geht die Grabung weiter
  • und neue Funde gibt es auch
  • Morgendlicher Arbeitsbeginn Regenwasser ausschöpfen
  • ...Grabungsfläche entschlammen
  • ... Ameisen aussiedeln
  • Fläche putzen
  • 'Können wir jetzt endlich mal dokumentieren'
  • 'Ich finde der Befund ist eher grau als braun. Dasselbe Material, wie nebenan.'
  • 'Hier im Profil sehen wir deutlich diese Störung. Wahrscheinlich waren hier Leute aktiv, als das Haus schon in Ruinen lag.'
  • 'Die ist hässlich, diese improvisierte Fototafel!'
  • Erst setzen der Referenzmarke...
  • dann eine Serie von Fotos...
  • runterladen und prozessieren.
  • Trotz Hightech setzen einer Messschnur
  • für die gute alte Handzeichnung
  • die zur genauen Beobachtung zwingt.
  • Die Bodenproben müssen geplant ...
  • und numeriert werden.
  • Sie werden eingemessen...
  • sorgfältig genommen...
  • verpackt...
  • und beschrieben.
  • Bisweilen muss gebohrt werden,
  • um den Schichtaufbau zu erkennen.
  • 'Nächste Beprobungsrunde'
  • Spezielle Proben werden geschlämmt.
  • Ziel ist es, botanische Reste zu gewinnen.
  • Mittels Vergleichsproben lassen sich Pflanzen und ihre Erhaltungsbedingungen bestimmen.
  • 'Knochen! Schon wieder!
  • Knochenfunde gibt es in großer Zahl. Nach dem Waschen
  • werden Tierart, Form,
  • Länge,
  • Breite,
  • Gewicht und
  • Sägespuren
  • in einer Datenbank dokumentiert. Das ermöglicht eine statistische Auswertung des Tierbestands in der Stadt.
  • All die Handarbeit liefert Stoff zur wissenschaftlichen Diskussion.