Rekonstruierter römischer Grabtumulus von Nickenich (Lkr. Mayen-Koblenz / D); mittleres 1. Jh. n. Chr.

Chronologischer Kompetenzbereich:

Römische Archäologie

Die Forschungen im Kompetenzbereich »Römische Archäologie« reichen von der Gründung der ersten Provinz in mittelrepublikanischer Zeit bis zum Ende des Weströmischen Reiches im späten 5. Jahrhundert n. Chr. Die Forschungen werden damit noch enger als zuvor mit den chronologisch benachbarten Kompetenzbereichen »Vorgeschichte« und sowie »Frühgeschichte und Byzanz« verbunden. In Anknüpfung an den früheren RGZM-Forschungsschwerpunkt » Formen der Romanisierung in den Grenzprovinzen des Römischen Reiches an Rhein und Donau« (bis 2014) werden mittelfristig weiterhin Fragen nach den Konsequenzen der römischen Okkupation, wie den in der Folge entstandenen Kulturkontakten oder den vielfältigen Aushandlungsprozessen, z.B. im Bereich der religiösen Kommunikation oder der Kult- und Weihepraktiken treten. Untersuchungen zum römischen Militär, die am RGZM seit jeher einen großen Raum einnahmen, werden sowohl im Bereich der Grundlagenforschungen als auch in den Forschungsfeldern, etwa unter dem Aspekte der Römischen Armee als kulturelles und soziales Integrationsinstrument für peregrine, d. h. nicht genuin italische Bevölkerungsgruppen verfolgt.

Grundlagenprojekte
& explorative Forschungen

Aufarbeitung von Fundlandschaften

Forschungsfelder

Die WissenschaftlerInnen des Kompetenzbereiches sind derzeit in den Forschungsfeldern 2 bis 6 vertreten.