• 3D-Punktewolken zur Dokumentation der Freilegung einer Blockbergung aus Nigeria. (Bild: RGZM)
  • Ergebnisse der 3D-Dokumentation eines paläolitischen Grabungsplanums: Höhenmodell, Orthofoto, geschummerte Ansicht mit ohne und mit Farbinformation. (Bild: RGZM)
  • Geometrische Veränderungen einer römerzeitlichen Nassholzprobe während der Konservierung. (Bild: RGZM)
  • 3D-Scanneraufnahme einer mittelalterlichen Kirche im Bergland der Krim. (Bild: RGZM / i3mainz)
  • Aus der Punktewolke abgeleiteter Plan einer mittelalterlichen Kirche. (Bild: RGZM / i3mainz)
  • Ausschnitt des 3D-Scans einer römerzeitlichen überlebensgroßen Statue aus dem Yemen. (Bild: RGZM / Scanning Florian Roth)
  • Scan einer Figur des hallstattzeitlichen Kultwagens von Strettweg mit dem hochauflösenden Scanner. (Foto: Carina Justus)
  • Ansicht des virtuellen Modells des hallstattzeitlichen Kultwagens von Strettweg. (Bild: RGZM / Scanning Carina Justus)
  • 3D-Modell eines Byzantinischen Lamellenhelms. (Bild: RGZM)
  • Original (2 Ansichten links) und berührungslos mit dem 3D-Drucker erstellte Kopie (2 Ansichten rechts) des Lamellenhelms. (Foto: RGZM, R. Müller)
  • Rekonstruktion eines römischen Grabbaus, erstellt unter Verwendung von 3D-Scans der Bruchstücke. (Bild: RGZM / T. Reich, i3mainz)
  • Im GIS berechnete Transportkosten und Wege von Sigillata-Keramik im römischen Reich. (Bild: RGZM)
  • Webbasierte Korrespondenzanalyse von Töpferstempeln einer römischen Sigillatamanufaktur (Bild: RGZM)
  • Chi²-Analyse der Verbreitung von Töpferstempeln im römischen Reich (Bild: RGZM)
  • Webbasierte Seriation von Töpferstempeln einer römischen Sigillatamanufaktur (Bild: RGZM)
  • Webbasierte Datenbank zu antiken Schiffswracks (Bild: RGZM)
  • Webbasierte Datenbank zu antiken Schiffsdarstellungen (Bild: RGZM)
  • Webbasierte Datenbank zu antiken Münzen mit Schiffsdarstellungen (Bild: RGZM)

Methodischer Kompetenzbereich:

Wissenschaftliche IT

Forschungsbasierte IT gibt es seit den 1990er Jahren am RGZM. Neben EU-geförderten internetbasierten Forschungsdatenbanken konnten raumbezogenen Forschungsdaten generiert und speziellen Forschungstools entwickelt werden. Zur Bündelung der vielfältigen Aktivitäten wurde im Herbst 2014 ein eigener Kompetenzbereich Wissenschaftliche IT eingerichtet.

Kernaufgabe ist die Koordination und strategische Weiterentwicklung digitaler Forschungsmethoden am RGZM sowie die Beratung und Entwicklung von Forschungsdatenbanken und Forschungstools. Die Wissenschaftliche IT entwickelt daher im engen Dialog mit Wissenschaftlern unterschiedlicher Fachdisziplinen und den Restauratoren neue Konzepte und Werkzeuge für die Erforschung fachübergreifender Themen. Das übergeordnete inhaltliche Ziel ist die digitale objektbezogene Erforschung von Strukturen in Raum und Zeit.

Darüber hinaus ermöglicht besonderes Know-How in der Wissenschaftlichen IT den Einsatz modernster Verfahren zur digitalen geometrischen 3D-Dokumentation. Detaillierte 3D-Vermessungen von Grabungen, einzelnen Objekten oder Freilegungen von Blockbergungen in den Restaurierungswerkstätten halten mehrere Stufen des archäologischen Prozesses fest. Die berührungslose Erstellung von wissenschaftlichen 3D-Kopien in den Werkstätten erweitert die Forschungsmöglichkeiten des RGZM. Die Vermessungen erfolgen in Kooperation mit dem i3mainz. Objekt- und sammlungsbezogene digitale Referenzsammlungen werden in Zukunft das RGZM in der digitalen Welt verstärkt als einen der führenden Akteure in der sammlungsbezogenen Forschung positionieren. In den Forschungsdatenbanken werden Objekte auf globaler Ebene miteinander in Zusammenhang gesetzt.

Forschungsfelder

Der Kompetenzbereich ist grundsätzlich in alle Forschungsfelder und die Arbeit in den Restaurierungswerkstätten eingebunden.

Links

Operative IT