Teil aus einem Freskenfries mit „Schiffsprozession“ im sog. Westhaus der Ausgrabungsstätten Akrotiri auf Santorin (Griechenland); 13. Jh. v. Chr. (Foto: akg-images / Erich Lessing).

Thematischer Kompetenzbereich:

Antike Schiffahrt

Die Forschungen im Kompetenzbereich »Antike Schiffahrt« erstrecken sich geographisch auf die Alte Welt mit dem Fokus auf den Mittelmeerraum und den Orient. Sie erfassen darüber hinaus epochenweise aber auch assoziierte Zonen wie Südostasien oder Gebiete Afrikas. Der zeitliche Rahmen reicht vom Mesolithikum bis zum hohen Mittelalter. Historische Wasserfahrzeuge, die durch diverse Quellen entweder direkt (Schiffwracks) oder indirekt (Abbildungen und Texte) für die Wissenschaft greifbar sind, werden ebenso untersucht wie landseitige maritime Strukturen (Häfen etc.) hinsichtlich ihrer verkehrsgeographischen sowie wirtschafts- und technikgeschichtlichen Verflechtungen-. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei der Innovationskraft und Interaktion von Menschen und Gesellschaften, einschließlich ihrer Mobilität und Vernetzung.

Während  Boote und Schiffe aufgrund ihrer typologischen, technisch-funktionalen und nautischen Eigenschaften Rückschlüsse auf ihre kulturgeschichtliche Einbindung und Nutzbarkeit vermitteln, erhellt die archäologisch-historische Betrachtung von Landeplätzen als Orte nautischer Transportereignisse sowie ihres hydro- und topographischen Umfeldes die verkehrsgeographische und infrastrukturelle Wechselwirkung zwischen Schiff und Hafen. Veränderungen von Umweltbedingungen müssen dabei ebeso einbezogen werden wie wirtschaftliche und technologische Entwicklungen.

Grundlagenprojekte
& explorative Forschungen

Erschließung von Sammlungsbeständen

Forschungsfelder

Die WissenschaftlerInnen des Kompetenzbereichs arbeiten derzeit in den Forschungsfeldern 4 und 5.