Museum für Antike Schiffahrt
Neutorstraße 2b
55116 Mainz
Tel.: + 49 (0) 6131 / 2866-316
Fax: + 49 (0) 6131 / 2866-324
service(at)rgzm.de

Kosten

für Schulklassen: 35,- €
für Gruppen: 45,- €
für fremdsprachige Gruppen: 50,- €
Derzeit bieten wir Führungen in arabischer und englischer Sprache an.

Dauer

45 - 60 Minuten

Information und Anmeldung für Gruppen und Schulklassen

Jessica Ast M.A.
Tel.: +49 (0)6131 / 9124-170
service(at)rgzm.de

Montag bis Freitag:

09:00 bis 12:00 Uhr

Aus organisatorischen Gründen bitten wir um eine Vorlaufzeit von mindestens einer Woche.

Bitte melden Sie den Besuch Ihrer Gruppe oder Schulklasse auch an, wenn Sie keine Führung bei uns buchen.

Führungen im Museum für Antike Schiffahrt

Im folgenden finden Sie detaillierte Informationen zu unseren Themenführungen für Gruppen und Schulklassen. Falls Sie individuelle Wünsche an unsere Führenden haben, nehmen Sie mit uns Kontakt auf. Unsere Kontaktmöglichkeit finden Sie in der rechten Spalte.
  

Perfekt für ihren Zweck – Allgemeine Führung zu den Mainzer Römerschiffen

Falls Sie sich für das römische Mainz interessieren, können Sie in dieser Führung die „Highlights“ des Museums in ihrem historischen Zusammenhang kennen lernen: Sie erfahren im Zuge der Führung mehr über die Entdeckung der „Mainzer Römerschiffe“ und ihre Rekonstruktion in den 1:1 Nachbauten.

Die Rolle der Schiffe in der Grenzverteidigung auf dem Rhein in der spezifischen Lage am Ende des 4. Jahrhunderts wird ebenso erläutert wie die vielen verschiedenen Hinweise, die das antike Mainz zu einem bedeutenden römischen Binnenhafen und Flottenstandort gemacht hatten.
  

Rammen und Entern – Erinnerung an die glorreiche Vergangenheit der Flotte

In dieser Führung verfolgen wir die Rolle der militärischen Schifffahrt in römischer Zeit, die im Museum durch Modelle militärischer Wasserfahrzeuge, Denkmäler der Germanischen Flotte und die „Mainzer Römerschiffe“ repräsentiert ist.

Die großen Seeschlachten auf dem Mittelmeer waren seit Actium (31 v. Chr.) geschlagen. Auf dem Meer gab es danach keine äußeren Feinde mehr mit eigenen Flotten. Die Erinnerung an die großen Seekriege der Vergangenheit wurde allerdings durch die Kaiser gesteuert und finanziert in der Bevölkerung in opulenten Naumachien / Seekriegstheatern wach gehalten. Dennoch wurden die Flotten unterhalten und ausgebaut und erfüllten andere wesentliche, wenn auch weniger Ruhm versprechende öffentliche Aufgaben. In Feldzügen bewegten sie Soldaten und Material in Aufmarschgebiete. Sie wurden für große, staatlichen Infrastrukturmaßnahmen und Transportleistungen verpflichtet. Und manchen boten sie Karrieren.
  

Der Gewinn lohnt das Risiko – Handelsschifffahrt im römischen Reich

Wenn wir in archäologischen Grabungen weit gehandelte Exportgüter finden, steht dahinter ein langer Weg zu Wasser und zu Land und damit auch eine Abwägung von Gewinnerwartung und den Risiken der Reise. In dieser Führung beschäftigen wir uns mit den Chancen und Risiken des Warentransports zu Wasser.

Der Warentransport über das Meer war besonders gefährlich. Es wurde gesegelt und damit war man den Unwägbarkeiten des Windes unterworfen. Seehandel erforderte großes Geschick, Kenntnis der Seeleute und Glück. Wracks, wie z. B. der 40m lange Frachter von La Madrague de Giens aus dem 1. Jh. n. Chr., den wir im Modell zeigen, sind die wertvollsten Quellen der Schiffsarchäologie und häufig Zeugen gescheiterter Unternehmungen.
  

Vom Soldaten zum Schiffsbauer - Lebenswelten in der Römischen Flotte

Nach einer Einführung rund um die Mainzer Römerschiffe samt Ausgrabung, Restaurierung und Rekonstruktion, erfahren Sie in dieser Führung mehr aus den Lebenswelten der römischen Flottensoldaten.

Gezeigt werden die Einsätze als Grenzpatrouille auf dem Rhein und die verschiedenen Aufgaben einer Mannschaft im römischen Transport- und Bauwesen. Ebenso werden archäologischen Quellen zu einzelnen Personen präsentiert, die einen lebendigen Eindruck von den Berufsfeldern rund um den antiken Schiffsbau geben.