Dipl.-Prähist. Henriette Baron (ehem. Kroll)

PostDoc-Stipendiatin (SAW-Projekt Caričin Grad)

  • Kompetenzbereich »Frühgeschichte und Byzanz«

Arbeits- und Forschungsgebiete

  • Archäozoologie des frühen Mittelalters und des Byzantinischen Reiches
  • Mensch und Umwelt im Byzantinischen Reich
  • Die Avifauna des Byzantinischen Reiches
  • Soziale und wirtschaftliche Dimensionen der Tiernutzung
  • Kulturgeschichte des Huhnes

Forschungsprojekte

Lebenslauf

  • Seit Oktober 2015: Kulturwissenschaftliches Abendstudium „Buch- und Medienpraxis“ an der Goethe-Universität Frankfurt am Main.
  • Seit November 2014: Mitarbeit am SAW-Projekt „Das kurze Leben einer Kaiserstadt – Alltag, Umwelt und Untergang des frühbyzantinischen Caričin Grad (Iustiniana Prima?)“. Bearbeitung der Tierknochenfunde (v.a. Vögel, Fische, Kleinsäuger sowie Herpetofauna) in Zusammenarbeit mit Nemanja Marković, M.A. (Institut für Archäologie, Belgrad).
  • Februar 2014 bis Oktober 2014: Elternzeit
  • Frühjahr 2010 bis Ende 2013: RGZM-Doktorandenstipendium. Promotion am 28. Januar 2014 am Institut für Vor- und Frühgeschichte der Universität Mainz bei PD Dr. habil. Dieter Quast mit der Dissertation: »Die Tierknochenfunde aus dem awarischen Gräberfeld an der Wiener Csokorgasse (11. Bezirk). Eine archäozoologische Studie zu den awarischen Bestattungssitten«.
  • Frühjahr 2009 – Frühjahr 2010: RGZM-Stipendiatin im Rahmen der Forschungskooperation »Byzantinische Archäologie Mainz« für die Arbeit an der Monographie »Tiere im Byzantinischen Reich – Archäozoologische Forschungen im Überblick«.
  • Herbst 2006 – Frühjahr 2009: Ausbildung zur Buchhändlerin an der Johannes-Gutenberg-Buchhandlung Dr. Kohl, Mainz. Nebenbei Bearbeitung eines bandkeramischen Tierknochenmaterials aus Brodau (Westsachsen, i.A. von Dr. Harald Stäuble, LfA Sachsen).
  • Herbst 2003 – Herbst 2006: Volontariat am Landesamt für Archäologie Sachsen und Bearbeitung bandkeramischer Tierknochenfunde (Kleinsäuger, Amphibien, Reptilien) aus drei Brunnen Westsachsens (Druck in Vorbereitung) sowie verschiedener kleinerer Tierknochenensembles aus Sachsen.
  • Sommer 2003 – Winter 2003: Bearbeitung von neolithischen Tierknochenfunden aus Büren-Brenken (Nordrhein-Westfalen, i.A. von Prof. Frank Siegmund, Universität Basel).
  • Winter 2002 – Sommer 2003: Anstellung als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Landesamt für Bodendenkmalpflege Mecklenburg-Vorpommern zur Auswertung von vier Grabungen unterschiedlicher Zeitstellung im Rahmen der Grabungen an der A20-Autobahntrasse.
  • Frühjahr 2002 – Sommer 2002: Öffentlichkeitsarbeit am Leibniz-Institut für Meereskunde/Geomar (Kiel) und Ausgrabungsarbeiten im römischen vicus Oedenburg (Elsass/Universität Basel).
  • Februar 2002: Abschluss des Studiums an der Universität Kiel als Diplom-Prähistorikerin.
    Thema der Diplomarbeit: »Die Tierknochenfunde aus der Darre und der Heizanlage (3./4. Jahrhundert) des römischen Heiligtums auf dem Martberg bei Pommern an der Mosel« (Teil des DFG-Romanisierungsprojektes der CAU, Druck in Vorbereitung).
  • Herbst 1996 – Frühjahr 2002: Studium der Ur- und Frühgeschichte im Hauptfach, der Zoologie und Anthropologie im Nebenfach an der Christian-Albrechts-Universität Kiel, der Freien Universität Berlin und der Universität Basel mit alljährlicher Mitarbeit an Grabungsprojekten in Griechenland, Frankreich  und Deutschland.

Stipendien

  • seit November 2014: RGZM-PostDoc-Stipendium: Projekt „Das kurze Leben einer Kaiserstadt – Alltag, Umwelt und Untergang des frühbyzantinischen Caričin Grad (Iustiniana Prima?)“
  • 2010-2013: RGZM-Doktorandenstipendium 2010-2013: Projekt „Die Tierknochenfunde aus dem awarischen Gräberfeld an der Wiener Csokorgasse (11. Bezirk). Eine archäozoologische Studie zu den awarischen Bestattungssitten.
  • 2009: RGZM-Forschungsstipendium 2009: Projekt „Tiere im Byzantinischen Reich. Archäozoologische Forschungen im Überblick“

 

 

Publikationen

  • Henriette Kroll, Die Tierknochen aus der Darre und der Heizanlage (3./4. Jh.). Archäozoologische Auswertung und Interpretationsansätze zum Opferbrauchtum. In: C. Nickel, Martberg – Heiligtum und Oppidum der Treverer III: Die Siedlung. Funde und Befunde sowie naturwissenschaftliche Ergebnisse der Grabungen 1986/87 und 1994–2010. Berichte zur Archäologie an Mittelrhein und Mosel 19 (Koblenz 2013) 575–612.
  • Henriette Kroll, Ihrer Hühner waren drei und ein stolzer Hahn dabei – Überlegungen zur Beigabe von Hühnern im awarischen Gräberfeld an der Wiener Csokorgasse. Offa 69/70, 2012/13, 201-216.
  • Henriette Kroll, Animals in the Byzantine Empire: An Overview of the Archeozoological Evidence. Archaeologia Medievale XXXIX, 2012, 93-121.
  • Henriette Kroll, Tiere im Byzantinischen Reich. Archäozoologische Forschungen im Überblick. Monographien des Römisch-Germanischen Zentralmuseums 87 (Mainz 2010).

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Kontakt

Römisch-Germanisches Zentralmuseum
Leibniz-Forschungsinstitut für Archäologie
Ernst-Ludwig-Platz 2
55116 Mainz

Tel.: +49 (0) 6131 / 9124-164

kroll(at)rgzm.de