Pressemitteilung | 3. März 2015 

Das Motiv des Doppeladlers auf einer Kachel aus dem Kubad Abad Palast / Türkei (Foto: Rüçan ArıK / Onsekiz Mart Üniversitesi).

Buchcover »Der Doppeladler. Byzanz und die Seldschuken in Anatolien vom späten 11. bis zum 13. Jahrhundert« (Foto: RGZM).


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Bildunterschrift: Das Motiv des Doppeladlers auf einer Kachel aus dem Kubad Abad Palast / Türkei (Foto: Rüçan ArıK / Onsekiz Mart Üniversitesi)

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Erster Band der Publikationsreihe »Byzanz zwischen Orient und Okzident« erschienen

Mainz. Mit dem Tagungsband »Der Doppeladler. Byzanz und die Seldschuken in Anatolien vom späten 11. bis zum 13. Jahrhundert« legt der Leibniz-WissenschaftsCampus Mainz: Byzanz zwischen Orient und Okzident den ersten Band seiner neuen Publikationsreihe vor. Die Reihe dient als Publikationsorgan für das Forschungsprogramm des Leibniz-WissenschaftsCampus, das Byzanz, seine Brückenfunktion zwischen Ost und West sowie kulturelle Transfer- und Rezeptionsprozesse von der Antike bis in die Neuzeit in den Blick nimmt.

Die neue Reihe »Byzanz zwischen Orient und Okzident« wird herausgegeben vom Vorstand des gleichnamigen Leibniz-WissenschaftsCampus Mainz, einer Kooperation des Römisch-Germanischen Zentralmuseums und der Johannes Gutenberg-Universität Mainz sowie weiterer Partner zur interdisziplinären Byzanz-Forschung. Sie erscheint im Verlag des Römisch-Germanischen Zentralmuseums.

Zum Buch: Der Doppeladler

Nach der für die Byzantiner vernichtenden Schlacht bei Manzikert 1071 entstand in Anatolien das Reich der Rum-Seldschuken. Bis zu seiner Auflösung Anfang des 14. Jahrhunderts war es der wichtigste Nachbar der Byzantiner an deren Ostgrenze. Das Reich vereinte Seldschuken und griechisch-orthodoxe Einwohner. Es stand schon daher in einem intensiven Kontakt mit Byzanz, der sich vor allem im Handel manifestierte, aber auch im Austausch von Kunstschaffenden und in Eheschließungen. Diese sozialen und politischen Beziehungen sowie die durch ethnische und religiöse Toleranz geprägte Koexistenz der verschiedenen Völkerschaften innerhalb des Seldschukenreiches waren Grundlage für große Kunst. Gleichwohl wissen wir heute nur wenig über die Rum-Seldschuken und ihr Interagieren mit den Byzantinern, sodass bisweilen der Eindruck vorherrscht, es habe kaum einen kulturellen Austausch gegeben.

Um diese Vorstellung zu revidieren und eine Diskussion über die Probleme der byzantinisch-seldschukischen Beziehungen zu eröffnen, fand 2010 eine interdisziplinäre Tagung statt, deren Ergebnisse dieser Band vorlegt.

Buchdaten

Neslihan Asutay-Effenberger · Falko Daim (Hrsg.)
Der Doppeladler
Byzanz und die Seldschuken in Anatolien vom späten 11. bis zum 13. Jahrhundert

Byzanz zwischen Orient und Okzident, Band 1
1. Auflage 2014, 179 Seiten, 118 meist farbige Abbildungen, 21 x 30 cm, Hardcover, fadengeheftet
ISBN 978-3-88467-235-8  |  € 45,– [D]
erhältlich im Online-Shop des RGZM

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Weitere Informationen

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Leibniz-WissenschaftsCampi

Ansprechpartner

Dr. Benjamin Fourlas
Geschäftsführer des Leibniz-WissenschaftsCampus Mainz
Römisch-Germanisches Zentralmuseum
Ernst-Ludwig-Platz 2
55116 Mainz
Tel.: 06131-9124168
E-Mail: fourlas(at)rgzm.de