Pressetermin am 25. März 2014 

Miniatur der Uni Würzburg aus dem 16. Jahrhundert: Sie zeigt Bauarbeiten am sogenannten Karlsgraben zwischen Rhein und Donau.


Pressetermin am Dienstag, den 25. März 2014
8 bis 14 Uhr


Presseeinladung: 1200 Jahre altes Frachtschiff »Karl« kommt nach Mainz

Mainz. Der Lastkahn aus der Zeit Karls des Großen (808 n. Chr.) übersiedelt anlässlich der Sonderausstellung »Großbaustelle 793. Das Kanalprojekt Karls des Großen zwischen Rhein und Donau« für kurze Zeit aus dem Deutschen Schiffahrtsmuseum (DSM) ins Museum für Antike Schiffahrt des RGZM.

»Karl« wird kommende Woche von Bremerhaven nach Mainz transportiert: Gut verpackt und in einem 40-Fuß-Container verladen, kommt der elf Meter lange, archäologisch wertvolle Fund am Dienstag früh in Mainz an und wird mit einem Kran auf das Gelände des Museums für Antike Schiffahrt befördert.

Im März 1989 und somit vor genau 25 Jahre fand ein Baggerführer die Überreste des Schiffes in einer Bremer Hotelbaugrube. Der Lastkahn wurde im Deutschen Schiffahrtsmuseum in Bremerhaven restauriert und konserviert und ist seitdem dort ausgestellt.

Besucher des Museums für Antike Schiffahrt können die Leihgabe des DSM vom 30. April bis zum 10. August im Zuge der Sonderausstellung besichtigen.

Pressetermin am Museum für Antike Schiffahrt des RGZM, Neutorstr. 2b, 55116 Mainz: Dienstag, 25. März 2014

  • Um 8 Uhr wird der Container auf das Museumsgelände befördert und entpackt. Dann wird das Schiff in seiner Verschalung in die Museumhalle geschoben.
  • Um 13 Uhr wird das Schiff in der Museumshalle aus seiner Hülle befreit.

Wir bitten um (Bild-) Berichterstattung.

Die Ausstellung

Zum 1200. Todestag Karls des Großen zeigt das Römisch-Germanische Zentralmuseum (RGZM) eine Sonderausstellung im Museum für Antike Schiffahrt. Mittelpunkt der rund 300 m2 großen Schau ist ein 793 n. Chr. auf die Initiative Karls des Großen entstandener schiffbarer Kanal, der Rhein und Donau verband. Die Schau basiert auf aktuellen Forschungen des DFG-Schwerpunktprogramms »Häfen von der Römischen Kaiserzeit bis zum Mittelalter«, an dem das RGZM und das DSM maßgeblich beteiligt sind. Das Interessante: Die Besucher erhalten Einblicke in die Fragen und Methoden, mit denen die archäologische Forschung eine solche Baumaßnahme „zum Sprechen“ bringt und in der Folge auch unser Verständnis für die Zeit Karls des Großen erweitert.

Presseinformationen

Christina Nitzsche M.A.
- Presse- & Öffentlichkeitsarbeit -
T: +49 (0) 6131-9124 165
F: +49 (0) 6131-9124 195

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