Forschungen zur Urgeschichte aus dem Tagebau von Schöningen

1994 stießen Archäologen im Braunkohlen-Tagebau bei Schöningen im Landkreis Helmstedt auf eine wissenschaftliche Sensation: Funde und Befunde wiesen auf steinzeitliche Jäger, die hier vor ca. 300.000 Jahren an einem Seeufer Jagd auf Wildpferde machten. Holzartefakte und weiteres organisches Material wurden von mächtigen Erdschichten überlagert und luftdicht konserviert. Die Hinterlassenschaften gehören zu den ältesten Besiedlungsspuren in Europa, die neue Erkenntnisse über die Fähigkeiten des Urmenschen vermitteln.

Damit kommt Schöningen auch für die mitteleuropäische Eiszeitalterforschung eine außergewöhnliche Bedeutung zu, weshalb das Römisch-Germanische Zentralmuseum, das Niedersächsische Landesamt für Denkmalpflege und die Römisch-Germanische Kommission des Deutschen Archäologischen Instituts die neue Reihe »Forschungen zur Urgeschichte aus dem Tagebau von Schöningen« begründeten.

Die Reihe „Forschungen zur Urgeschichte aus dem Tagebau Schöningen“ steht gleichzeitig mit Erscheinen auch online zur Verfügung.

Band 1

Karl-Ernst Behre (Hrsg.)
Die chronologische Einordnung der paläolithischen Fundstellen von Schöningen
The chronological setting of the Palaeolithic sites of Schöningen
1. Auflage 2012, 194 Seiten, 111 Abbildungen und Zeichnungen
ISBN 978-3-88467-204-4, 55,- €
Online abrufbar unter folgendem Link.

Band 2

Thomas Terberger u. Stefan Winghart (Hrsg.)
Die Geologie der paläolithischen Fundstellen von Schöningen
1. Auflage 2015, 274 Seiten, 118 meist farbige Abbildungen, 20 Farbtafeln
ISBN 978-3-7954-3109-9, 65,– €
Online abrufbar unter folgendem Link.

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