Zusammengesetzter Läufer eines Krafmühlsteins aus dem Hanghaus 2 in Ephesos. (Foto: RGZM / S. Wefers)

Gesamte Punktwolke der Mühlenkaskade im Hanghaus 2 von Ephesos. (RGZM / A. Cramer)

Einsatz des terrestrischen 3D-Laserscanners im Hanghaus 2 von Ephesos. (Foto: RGZM / S. Wefers)



Der byzantinische Mühlen- und Werkstattkomplex in Hanghaus 2 von Ephesos (TR)

Eine Kooperation mit dem Österreichischen Archäologischen Institut und dem Institut für Kulturgeschichte der Antike der Österreichischen Akademie der Wissenschaften ermöglicht dem Forschungsbereich VAT eingehende Untersuchungen zu einem der bedeutendsten Mühlen- und Werkstattkomplexe des frühen Mittelalters. Das Projekt ist in den Forschungsschwerpunkt »Werkstätten und Handel im Byzantinischen Reich« eingebunden.

Zwischen dem 3. und 7. Jahrhundert n. Chr. wurden im Hanghaus 2 von Ephesos mehrere durch ein komplexes Wasserleitungssystem miteinander verbundene Mühlen und Werkstätten eingebaut. Acht Wasserräder versorgten ebenso viele Produktionseinheiten mit Energie. Die bereits vorliegende Arbeit zu der Steinsägemaschine in Raum WT 2 lässt erwarten, dass auch die anderen hydromechanischen Betriebe auf dem neuesten Stand der damaligen Technik waren. Zahlreiche Funde von Mühlsteinen deuten auf hoch effiziente Kraftmühlen hin.

Förderung

Pakt für Forschung und Innovation des BMBF, SAW-Verfahren der Leibniz-Gemeinschaft