Lesezirkel 


10.07.2019, 17:15 - 19:00 Uhr

RGZM | Römisch-Germanisches Zentralmuseum
im Kurfürstlichen Schloss
Ernst-Ludwig-Platz 2
55116 Mainz


Theorie-Lesezirkel der RGK & des RGZM

Die Römisch-Germanische Komission des DAI und das Römisch-Germanische Zentralmuseum laden zum gemeinsamen Theorie-Lesezirkel ein. Diskutiert wird: Benjamin Alberti (2016). Archaeologies of Ontology. Annual Review of Anthropology, 45, 163–179.

Auch keine Lust mehr, allein in der Bibliothek, Badewanne oder auf dem Balkon Texte zu lesen? Fehlt Dir der Austausch mit anderen darüber? Hast Du auch Interesse am theoretischen Denken? Dann bist Du hier richtig!

Im Studien- und Arbeitsalltag kommt die vertiefende Lektüre von theoretischen Grundlagentexten in der Regel zu kurz. Die Auseinandersetzung mit theoretischen Ansätzen zur Entwicklung eigener Forschungsfragen und als Grundlage für die Quellen-Arbeit spielt jedoch eine immer größere Rolle. Der Theorie-Lesezirkel bietet Dir die Gelegenheit, Dich intensiv mit zentralen Texten der Sozial- und
Kulturwissenschaften auseinanderzusetzen. Wir machen dabei vor keinem Thema halt: von Gesellschafts- bis Landschaftstheorien, von postkolonialen bis kritischen Theorien, von Materialitäts- bis Sozialtheorien, von Subjekt- bis Kulturtheorien, von Gender- bis Identitätstheorien, von Kognitions- bis Emotionstheorien.

Die Veranstaltung richtet sich an Studierende, Nachwuchswissenschaftler*innen und alle, die Spaß an Lektüre und Diskussion von Texten auch über ihre eigenen Fachgrenzen hinweg haben.

Die zu lesenden Texte werden elektronisch kommuniziert. Während des Treffens wird der Text kurz vorgestellt und dann diskutiert. Der gelesene Text sollte zur Sitzung mitgebracht werden. Eigene Themen- und Textvorschläge sind sehr willkommen.

Bei Interesse bitten wir um eine kurze Mail an lesezirkel.rgk(at)dainst.de.

Benjamin Alberti (2016). Archaeologies of Ontology

Ontologien sind mittlerweile ein festes Schlagwort, human- und sozialwissenschaftlicher Theoriebildung. Nach der Abkehr von epistemologischen Fragen steht nun die ontologische Frage nach den Arten des Seins im Vordergrund. Hier treffen indigene und vergangene Vorstellungen des Seins mit heutigen philosophischen und digitalen Metaphysiken aufeinander. Die Vielschichtigkeit dieses „Ontological Turn“ wollen wir anhand des kurzen einführenden Textes von Benjamin Alberti (2016). Archaeologies of Ontology. Annual Review of Anthropology, 45, 163–179, diskutieren.

Veranstaltungsreihe

Jeden zweiten Mittwoch im Monat; abwechselnd in Frankfurt a. M. und Mainz
Orte: RGK (Frankfurt a. M., Palmengarten 10-12, 16:15-18:00 Uhr) und RGZM (Mainz, Ernst-Ludwig-Platz 2, 17:15-19:00 Uhr)

Kontakt

Kerstin P. Hofmann / Franz Becker (RGK)
Stefan Schreiber / Louise Rokohl (RGZM)