Lesezirkel 


10.03.2021, 16:30

Der Lesezirkel findet digital via ZOOM statt.


VARM-Theorie-Lesezirkel digital

Gruppen, Gemeinschaften, Gesellschaften - all diese Begriffe scheinen Grundeinheiten auch der archäologischen Forschung zu sein. Was meinen wir aber, wenn wir davon sprechen? Während meist auf die realen Mitglieder und den sozialen Zusammenhalt geschaut wird, wollen wir dieses Mal das Konzept des Social Imaginary ins Zentrum stellen. Wir diskutieren dazu einen Text eines Autor*innenkollektivs, in welchem das Social Imaginary, ursprünglich geprägt durch den postmarxistischen Philosophen Cornelios Castoriadis, in seinen vielen, teils heterogenen Strömungen neu untersucht wird. Wir freuen uns, dass der Freiburger Theorie-Lesezirkel wieder zu Gast ist.

In einem Mittelweg zwischen realistischen und konstruktivistischen Positionen bietet das Social Imaginary die Möglichkeit zu erkennen, dass Gesellschaften nicht nur in ständigem Kontakt mit anderen Kulturen und Zivilisationen stehen, sondern sich auch im permanenten Austausch mit der Welt befinden. Mit diesem Verständnis gehen die Autor*innen über Fragen zu Migration und kulturellem Austausch hinaus, indem sie in dem sozialen Imaginären die Fähigkeit der Menschen sehen, in einer interkulturellen Umgebung Welt zu erschaffen. 

Suzi Adams, Paul Blokker, Natalie J. Doyle, John W.M. Krummel, Jeremy C.A. Smith (eds.), Social Imaginaries in Debate, Social Imaginaries 1.1 (2015) 15-52, DOI: 10.5840/si2015112
https://doi.org/10.5840/si2015112 

Um teilzunehmen folgen Sie bitten diesem LINK:

us02web.zoom.us/j/86435273436 

Es handelt sich dabei um den Link zu einem ZOOM Meeting, welchem Sie entweder ohne Anmeldung und Installation von externer Software über den Browser, oder aber über die ZOOM App beitreten können. Bitte gewähren Sie sich, falls Sie damit noch keine weiteren Erfahrungen haben einige Minuten Vorlauf, damit wir pünktlich um 16.30 Uhr mit der Diskussion des Textes beginnen können.

VARM-Theorie Lesezirkel

Der VARM-Theorie-Lesezirkel richtet sich vor allem an junge Wissenschaftler*innen und bietet ihnen die Gelegenheit, sich intensiv mit zentralen Texten auseinanderzusetzen. Uns interessieren besonders die derzeit auch in den Altertumswissenschaften viel diskutierten Themen Zeit, Raum, Identitäten, Wissen, Praktiken und materielle Kultur. Anhand der Lektüre zentraler Texte und deren Diskussion werden theoretische und methodische Überlegungen vertieft und kritisch reflektiert.
Interessent*innen wenden sich bitte an varm-koordinator(at)uni-mainz.de