öffentlicher Vortrag 

Der Hügel Bisenzio am Bolsenasee, Funde aus der Olmo Bello Nekropole und Fausto Benedettis Brief an Soprintendente Roberto Paribeni (Foto und Grafik: A. Babbi).


22.01.2019, 18:15

RGZM | Römisch-Germanisches Zentralmuseum
im Kurfürstlichen Schloss
Ernst-Ludwig-Platz 2
55116 Mainz

Der Vortrag findet im Vortragssaal statt. 
Der Eintritt ist frei!

 

 


Bisenzio am Bolsenasee (Italien) – Die Wiederentdeckung einer florierenden etruskischen Stadt

Ein Vortrag von Dr. Andrea Babbi in der Reihe »Wintervorträge«.

Ein paar Kilometer nördlich von Capodimonte (Viterbo, Lazio) am Bolsena-See erhebt sich ein grüner Hügel namens Bisenzio. Dort entwickelte sich zwischen dem 10. und dem 5. Jahrhundert v. Chr. eine etruskische Stadt. Die kulturelle Dynamik der Bewohner von Bisenzio ist durch die reichen Grabbeigaben aus den Nekropolen belegt, die das Gebiet der Siedlung umgeben. Trotz der enormen Bedeutung sind unsere Kenntnisse der Siedlung und ihrer reichen Nekropolen noch sehr gering. In den letzten Jahren hat das RGZM in Zusammenarbeit mit der italienischen Soprintendenza (Denkmalschutzbehörde) ein Forschungsprojekt durchgeführt, um den Aufstieg, die Entwicklung und den Fall von Bisenzio endlich zu beleuchten.

Zur Reihe »Wintervorträge«

Schon seit Jahrzehnten gewähren die Wintervorträge einem Interessierten Publikum Einblick in die aktuellen Forschungen am Römisch-Germanischen Zentralmuseum. Auch 2019 möchten wir Sie wieder mit Vorträgen über einige unserer Arbeiten informieren. Die Veranstaltungsreihe wird ausgerichtet von der Gesellschaft der Freunde des RGZM. Einen Überblick über alle Termine finden Sie hier.