öffentlicher Vortrag 

Der rekonstruierte Töpferofen im Brennversuch; Foto: LEA/RGZM.


5. November 2019, 18:00 Uhr

Ratssaal der VG Weißenturm
Kärlicher Str. 4
56575 Weißenthurm

Eintritt frei!

Flyer (PDF) 


Brennmeister und Werkstoffdesigner: Die Erfolgsgeschichte der Mayener Töpfereien im Experimentallabor

Mayener Töpfern gelang es zwischen der Spätantike und dem Mittelalter überregionale Absatzmärkte in Mitteleuropa zu behaupten. Im Labor für Experimentelle Archäologie (LEA) des RGZM werden umfangreiche Studien zur Entwicklung und Leistungsfähigkeit der Brennöfen sowie zu den Werkstoffen der Zeit um 500 durchgeführt.

Referent: Dr. Michael Herdick (VAT/RGZM) 

Mayener Töpfern gelang es zwischen der Spätantike und dem Mittelalter überregionale Absatzmärkte in Mitteleuropa zu behaupten. Damit bietet sich uns die Möglichkeit, Entwicklungsfähigkeit und Anpassungsvermögen eines vormodernen Töpfereireviers an wechselnde wirtschaftliche und soziale Rahmenbedingungen über Jahrhunderte hinweg zu erforschen.

Im Labor für Experimentelle Archäologie (LEA) des Römisch-Germanischen Zentralmuseums (RGZM) wurden zwischen 2014 und 2018 umfangreiche Studien zur Entwicklung und Leistungsfähigkeit der Brennöfen sowie zu den Werkstoffen der Zeit um 500 durchgeführt. Neben den aktuellen Ergebnissen werden auch neue Forschungsprojekte vorgestellt. Dabei geht es u.a. um die Möglichkeiten der Mayener Töpfer auf das Aufkommen des Steinzeugs um 1200 zu reagieren.

Ein Vortrag aus der archäologisch-historischen Reihe des Römisch-Germanischen Zentralmuseums, Forschungsbereich »Vulkanologie, Archäologie und Technikgeschichte« (VAT) und der Verbandsgemeinde Weißenthurm e.V.