öffentlicher Vortrag 

Goldgegenstände aus dem Grab der „Fürstin“ von Reinheim (Saar-Pfalz-Kreis; Museum für Vor- und Frühgeschichte, Saarbrücken). In der Zeit um 400 v. Chr. tragen auch manche hoch gestellte Frauen einen Goldhalsring. – (Foto B. Armbruster, CNRS Toulouse).

Foto einer der Masken auf dem Goldhalsring vom Glauberg (Wetteraukreis; Keltenwelt am Glauberg), um 400 v. Chr. Mit dem Rasterelektronenmikroskop können ganz scharfe Detailfotos erstellt werden, die Rückschlüsse auf die Fertigung erlauben, und gleichzeitig kann die Materialzusammensetzung analysiert werden. – Foto R. Schwab, CEZA Mannheim).

Diese Halsringfragment (um 300 v. Chr.), ehemals aus der Sammlung Fliedner (Monsheim), stammt aus Reinhessen und das einzige keltische Goldobjekt im Besitz des RGZM. Es ist ein bisher einzigartiges Zeugnis für exquisiten keltischen Goldschmuck aus der Zeit nach den „Fürstengräbern“. – (Foto B. Armbruster, CNRS Toulouse).


28.01.2020, 18:15

Museum für Antike Schifffahrt des RGZM
Neutorstraße 2b
55116 Mainz

Der Eintritt ist frei!

Im Anschluss lädt die Gesellschaft der Freunde des RGZM zu einem Umtrunk ein. 


Celtic Gold – Erste Ergebnisse eines deutsch-französischen Projektes zur Archäologie und Archäometrie keltischer Goldgegenstände (5.-1. Jh. v. Chr.)

Ein Vortrag von Sebastian Fürst M. A. (Curt-Engelhorn-Zentrum Archäometrie gGmbH, Mannheim) und Dr. Martin Schönfelder in der Reihe »Wintervorträge«.

Halsringe aus Gold waren die reich verzierten Insignien der keltischen Elite im 5.-1. Jahrhundert v. Chr., aber auch Arm- und Ohrringe waren damals aus Gold, und andere Gegenstände, wie Trinkhörner, wurden mit Gold verziert. Im Rahmen eines deutsch-französischen Projektes werden die Objekte nun übergreifend auf ihre Herstellung technisch und archäometrisch untersucht und von Archäologen neu eingeordnet. Dabei gelingt in vielen Aspekten ein neuer Blickwinkel auf das keltische Handwerk und die Elite dieser Epoche.

Im Anschluss des Vortragen laden wir Sie zu einem Umtrunk ein.

Zur Reihe »Wintervorträge«

Schon seit Jahrzehnten gewähren die Wintervorträge einem Interessierten Publikum Einblick in die aktuellen Forschungen am Römisch-Germanischen Zentralmuseum. Auch 2020 möchten wir Sie wieder mit Vorträgen über einige unserer Arbeiten informieren. Die Veranstaltungsreihe wird ausgerichtet von der Gesellschaft der Freunde des RGZM. Einen Überblick über alle Termine finden Sie hier.