8. November 2022
- 9. November 2022

Telegraphenberg, Potsdam 


Konferenz zur integrierten Erdsystemforschung 2022

Das Leibniz-Forschungsnetzwerk „Integrierte Erdsystemforschung“ (iESF) erarbeitet innovative Grundlagen der integrierten Erdsystemforschung und untersucht aus der Warte des Erdsystems zurzeit gezielt die Ozeane mit deren Nutzung, die Biodiversität, Umwelt-Migration, Stadt-Land-Beziehungen und die Potenziale der Bioökonomie. Der Klimawandel findet durchweg Berücksichtigung.

Die Menschheit nimmt zunehmend Einfluss auf das über Jahrmillionen entstandene Erdsystem. Sichtbare Anzeichen dieses ‚Anthropozäns‘ sind die globale Klimaerwärmung, die Verschmutzung der Ozeane und der Rückgang der Biodiversität. In den kommenden Jahren stehen deshalb gesellschaftliche Entscheidungen von zivilisationsgeschichtlicher Tragweite an. Eine fundamentale Frage lautet dabei: Wie lässt sich das Erdsystem ökologisch so stabilisieren, dass Wohlbefinden, Prosperität, Gerechtigkeit, Frieden und Sicherheit für alle Menschen gesichert oder überhaupt erreicht werden?

Das Leibniz-Forschungsnetzwerk „Integrierte Erdsystemforschung“ (iESF) stellt sich vor diesem Hintergrund die Aufgabe, für die Gesellschaft handlungsrelevante Erkenntnisse über die Menschen im Erdsystem zu gewinnen. Vor allem die ökologischen Tragfähigkeiten des Erdsystems sollen bestimmt und daraus nachhaltige Entwicklungspfade abgeleitet werden.

Diese allererste Konferenz zum Thema "Integrierte Erdsystemforschung" widmet sich wissenschaftlichen Fortschritte auf dem Weg zu einem kohärenten Verständnis der zunehmenden Auswirkungen des Menschen auf das Erdsystem Auswirkungen des Menschen auf das Erdsystem, ihre gesellschaftlichen Folgen und die damit verbundenen Herausforderungen für die Politik. Sie bringt zusammen Forscher aus den Natur-, Ingenieur- und Sozialwissenschaften sowie den Geisteswissenschaften für einen gezielten Dialog und zur Intensivierung der Forschungszusammenarbeit.

 

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