öffentlicher Vortrag 

Kopie des frühlatènezeitlichen „Heidelberger Kopfs“ (5. Jh. v. Chr.) in der Sammlung des RGZM (Foto: RGZM).

Kopie des überlebensgroßen Kriegerkopfs von Numana, Prov. Ancona (um 700 v. Chr.) in der Sammlung des RGZM (Foto: RGZM).


12.02.2019, 18:15

RGZM | Römisch-Germanisches Zentralmuseum
im Kurfürstlichen Schloss
Ernst-Ludwig-Platz 2
55116 Mainz

Der Vortrag findet im Vortragssaal statt. 
Der Eintritt ist frei!

 

 


Steinerne Statuen südlich und nördlich der Alpen – Zeugen weiträumiger Kontakte im 1. Jahrtausend v. Chr.?

Ein Vortrag von PD Dr. Holger Baitinger in der Reihe »Wintervorträge«.

Menschengestaltige Statuen aus Stein erscheinen während des 1. Jahrtausends v. Chr. in verschiedenen Regionen der Alten Welt südlich und nördlich der Alpen. An Gräbern erinnern Sie an Verstorbene und erheben diese mitunter zu halbgöttlichen Wesen, können aber auch Götter in Heiligtümern darstellen.

Ein diachroner und überregionaler Vergleich solcher steinerner Statuen zwischen Ägypten und Griechenland einerseits sowie Ostfrankreich und Portugal andererseits zeigt mitunter auffallende Übereinstimmungen, die weiträumige kulturelle Kontakte und Verbindungen zu belegen scheinen.

Im Vortrag soll den Wurzeln der steinernen Großplastik in Alteuropa, ihrer Entwicklung, ihrer gesellschaftlichen Bedeutung und möglicher Traditionsbildung nachgespürt werden.

Zur Reihe »Wintervorträge«

Schon seit Jahrzehnten gewähren die Wintervorträge einem Interessierten Publikum Einblick in die aktuellen Forschungen am Römisch-Germanischen Zentralmuseum. Auch 2019 möchten wir Sie wieder mit Vorträgen über einige unserer Arbeiten informieren. Die Veranstaltungsreihe wird ausgerichtet von der Gesellschaft der Freunde des RGZM. Einen Überblick über alle Termine finden Sie hier.