• Ausschnitt aus der Reproduktion eines Mosaik aus Ravenna (San Vitale, 6. Jh.), das sich in den Ausstellungsräumen des RGZM befindet (Foto: RGZM).
  • Kopie eines vermutlich zerstörten Rings aus den Grabbeigaben des Frankenkönigs Childerich (+481/82) (Foto: RGZM / V. Iserhardt).

Early Medieval Archaeology and Byzantium

Der Kompetenzbereich »Frühgeschichte und Byzanz« knüpft an den Kompetenzbereich »Römische Archäologie« an und führt ihn in zeitlicher Perspektive fort. Im Mittelpunkt steht die Periode der Spätantike und Völkerwanderungszeit (4. Jh.) bis zum Untergang des Byzantinischen Reiches im Jahr 1453. Geographisch richtet sich der Blick vor allem auf Europa sowie die benachbarten Regionen Nordafrikas und Vorderasiens. Die Forschungen erstrecken sich auf kultur-, sozial-, wirtschafts- sowie siedlungsgeschichtliche Fragen. Expertise besteht insbesondere in der Archäologie der Völkerwanderungs- bis Karolingerzeit, der Archäologie des Mittelalters sowie bezüglich der materiellen Hinterlassenschaften der Steppenvölker. Durch die früheren Forschungsschwerpunkte »Transformationen und Kulturaustausch am Rande der mediterranen Welt« (2006-2008), »Werkstätten und Handel in Byzanz« (2011-2014) und »Für Seelenheil und Lebensglück« (2013-2016) sowie durch die Kooperation »Byzantinische Archäologie Mainz« (2006-2011) wurde in den letzten Jahren ein Schwerpunkt im Bereich der Byzantinischen Archäologie gesetzt, der mittelfristig weiter ausgebaut werden wird.

Der Kompetenzbereich »Frühgeschichte und Byzanz« engagiert sich in besonderem Maße am Leibniz-WissenschaftsCampus Mainz: Byzanz zwischen Orient und Okzident, der 2011 als Forschungskooperation zwischen dem RGZM und der Johannes Gutenberg-Universität Mainz gegründet wurde.

Forschungsfelder

Die WissenschaftlerInnen des Kompetenzbereichs sind in die Forschungsfelder 2–5 eingebunden.