Neues aus der Forschung 

Führung anlässlich des Hessenarchäologie Tages 2018 (Foto: E. Grönke, hessenARCHÄOLOGIE).

Ausschnitt des Nordwalles mit Grabungsfläche 2009 im Hintergrund (Foto: E. Grönke, hessenArchäologie).

Detlef Gronenborn (Foto: hessenARCHÄOLOGIE).



hessenARCHÄOLOGIE-Tag in Hofheim

Auf dem diesjährigen hessenARCHÄOLOGIE-Tag in Hofheim am Taunus am 10. November 2018 stand der Kapellenberg, als ein im Wesentlichen am RGZM betreutes Projekt, unter den Mittelpunkten. In der mit über 400 Zuhörern wohl gefüllten Stadthalle hielt Projektleiter Prof. Dr. Detlef Gronenborn einen Vortrag zu den neuesten Erkenntnissen über diese noch ausgesprochen gut erhaltene, jungsteinzeitliche Höhensiedlung. Auch die Probleme, die sich im Laufe der Forschungen ergaben, thematisierte er.

Das Gemeinschaftsprojekt von RGZM, der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, der hessenARCHÄOLOGIE und der Stadt Hofheim wird dieses Jahr genau zehn Jahre alt, die ersten Grabungen begannen im August 2008. Mittlerweile wird immer deutlicher, dass zwar die ganze Anlage mit vielen Veränderungen in der Wallanlage über mindestens 600 Jahre immer wieder genutzt wurde, der Innenraum aber wohl nur für etwa 100 Jahre wirklich intensiv als Siedlungsfläche genutzt wurde.

Am 11. November 2018 führte Prof. Gronenborn die Teilnehmer der Tagung zu einigen Highlights der Grabungen der letzten zehn Jahre. Die Führungen waren mit insgesamt 120 Teilnehmern bereits im Vorfeld ausgebucht. Gezeigt wurden insbesondere die Ergebnisse der Grabungen vor zehn Jahren am Nordwall.

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RGZM-Projektseite: Anfänge der Urbanisierung im Rhein-Main-Gebiet – der Kapellenberg bei Hofheim am Taunus vor 6000 Jahren