Wird live gestreamt 


12. Mai 2022
- 14. Mai 2022

Landesmuseum Mainz
Forum
Große Bleiche 49-51
55116 Mainz


Internationale Tagung: Celtic Gold - Society, Technology, Archaeometry

Das deutsch-französische Projekt CELTIC GOLD (2017-2022), an dem auch das RGZM beteiligt ist, veranstaltet seine Abschlusskonferenz vom 12.-14. Mai 2022 im Landesmuseum, Mainz. Diskutiert werden Aspekte zur Archäometrie und Technologie des Latène-Goldes und seinem Umfeld. Die englischsprachige Konferenz wird live auf Youtube übertragen.

Während der Tagung sollen verschiedene Perspektiven auf die latènezeitlichen Goldobjekte sowie die Herangehensweisen der Untersuchungen zusammengebracht werden, einschließlich Archäometrie und Technologie sowie Kunst, Kommunikation und soziale Strukturen vom 5. Jahrhundert v. Chr. bis zum 1. Jahrhundert n. Chr. Darüber hinaus suchen die Projektbeteiligten auch eine Verbindung mit den benachbarten Regionen und Epochen, um die Einflüsse und Kontaktnetzwerke in ganz Europa zu verstehen.

Das Treffen beginnt am Donnerstag, den 12. Mai, am Nachmittag und endet am Samstag, 14. Mai, um 15 Uhr. 

Für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Tagung sowie die Gesellschaft der Freunde des RGZM findet am 12. Mai um 19 Uhr ein Abendvortrag im Museum für Antike Schifffahrt von Dr. habil Barbara Armbruster (Forschungsdirektorin, CNRS – UMR 5608 TRACES, Toulouse) und Prof. Dr. Roland Schwab (Curt Engelhorn Zentrum Archäometrie, Mannheim) mit dem Titel "Celtic Gold – ein deutsch-französisches Projekt" statt.

weiterführende Links

Das Projekt

Das Projekt "CELTIC GOLD" ist ein interdisziplinäres, internationales FRAL-Programm (deutsch-französisch), das Mitarbeiter verschiedener Institutionen (CNRS, Universitäten, Forschungszentren, Archäometrie-Labore, Museen, archäologische Institute) zusammenbringt. Es hat zum Ziel, die Wahrnehmung der westlichen La-Tène-Kultur (Mitte des 5. bis 1. Jahrhunderts v. Chr.) durch die Untersuchung der Produktion und des Konsums von Goldobjekten zu erneuern. Dies betrifft ein weites geografisches Gebiet, nämlich Belgien, Frankreich, Deutschland, Luxemburg, die Niederlande und die Schweiz, und umfasst eine Vielzahl von wirtschaftlichen, sozialen, technologischen und künstlerischen Aspekten.
Gefördert wird das Projekt von der ANR (Agence nationale de la recherche) als auch von der DFG (Deutsche Forschungsgemeinschaft).
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