Neuerscheinung 

Ausschnitt des Buchcovers: Der Goldschatz von Sânnicolau Mare (ungarisch: Nagyszentmiklós). Foto: Verlag des RGZM.

Buchcover: Der Goldschatz von Sânnicolau Mare (ungarisch: Nagyszentmiklós). Foto: Verlag des RGZM.



Neue Monographie: Der Goldschatz von Sânnicolau Mare (ungarisch: Nagyszentmiklós)

Der 1799 in Ungarn gefundene Schatz von Sânnicolau Mare (ungarisch: Nagyszentmiklós) gehört zu den herausragenden Ensembles des europäischen Frühmittelalters. Diese Publikation widmet sich der naturwissenschaftlichen und technischen Untersuchung des Fundkomplexes, die erstmalig unternommen wurde.

Buchdaten

Falko Daim,·Kurt Gschwantler,·Georg Plattner,·Peter Stadler (Hrsg.)
Birgit Bühler,·Viktor Freiberger
Der Goldschatz von Sânnicolau Mare (ungarisch: Nagyszentmiklós)

Monographien des RGZM, Band 142
1. Auflage 2018, 2 Bände (272 Seiten mit 47 z.T. farbigen Abbildungen; 560 Seiten mit 541 meist farbigen Tafeln)
21 x 30 cm, Hardcover, fadengeheftet
ISBN 978-3-88467-300-3
160,– €  |  Erhältlich über Schnell und Steiner
Gerne können Sie die Publikation auch direkt bei uns unter vertrieb(at)rgzm.de bestellen.
  

Inhalt

Der 1799 in Ungarn gefundene Schatz von Sânnicolau Mare (ungarisch: Nagyszentmiklós) gehört zu den herausragenden Ensembles des europäischen Frühmittelalters. Der Komplex besteht aus 23 Gefäßen aus nahezu reinem Gold. Was den Schatz so wertvoll macht, ist jedoch nicht das Material, sondern die hohe Qualität der Verarbeitung sowie die Tatsache, dass er eine einzigartige Quelle für die Erforschung von kulturellen Verbindungen zwischen der mediterranen Welt und den nomadischen Gesellschaften Eurasiens darstellt.

Diese Publikation widmet sich der naturwissenschaftlichen und technischen Untersuchung des Fundkomplexes, die erstmalig unternommen wurde. Hierzu wurden unter Zuhilfenahme eines Rasterelektronenmikroskops Aufnahmen, Vermessungen und physikalisch-chemische Analysen durchgeführt. Sowohl die analytischen Untersuchungen wie auch das dazugehörige detaillierte Bildmaterial können als unverzichtbare Vergleichsbeispiele gelten und sollen nun auch weiterführenden interdisziplinären archäologisch-kunsthistorischen Interpretationen zur Verfügung stehen.

Inhaltsverzeichnis