Neuerscheinung 

Cover Photo: New Research on Late Byzantine Goldsmiths´ Works (13th-15th Centuries) (RGZM Publishing House, 2019).



Neuerscheinung: Adam-und-Eva-Erzählungen im Bildprogramm kretischer Kirchen

Band 16 der Publikationsreihe "Byzanz zwischen Orient und Okzident" befasst sich mit ikonographisch und kulturhistorischer Objekt- und Bildfindungsanalyse im Bildprogramm kretischer Kirchen. Aufgrund der aktuellen Gegebenheiten ist Band 16 auch im Open Access erhältlich.

Buchdaten

Martina Horn

Adam-und-Eva-Erzählungen im Bildprogramm kretischer Kirchen
Eine ikonographische und kulturhistorische Objekt- und Bildfindungsanalyse

Byzanz zwischen Orient und Okzident, Band 16 
1. Auflage 2020, 496 Seiten mit 7 Abbildungen und 192 Farbtafeln, 21 x 30 cm, Hardcover, fadengeheftet
ISBN 978-3-88467- 323-2
€ 85,– 

Gerne können Sie die Publikation auch direkt bei uns unter vertrieb(at)rgzm.de bestellen. 

Open Access: bit.ly/2yNgYwH

Inhalt

 Byzanz zwischen Orient und Okzident, Band 16 

Inhaltsverzeichnis und Titelei

Die westliche sakrale Kunstlandschaft des Mittelalters präsentiert ein reiches, gattungsübergreifendes Bildrepertoire an Adam-und-Eva-Erzählungen. In der ostkirchlichen Monumentalmalerei hingegen findet die Thematik erst in postbyzantinischer Zeit Aufnahme in die Bildprogramme der Kirchen. Umso bemerkenswerter ist die innovative Genese von Adam-und-Eva-Zyklen im venezianisch beherrschten Kreta des 14. und 15. Jahrhunderts. In fünf der überaus zahlreichen ausgemalten kretischen Kirchen werden Bildsequenzen mit den Ureltern in das ikonographische Konzept integriert. Neben der Rekonstruktion der teilweise zerstörten Fresken erfolgt in dieser kunst- und kulturhistorisch orientierten Arbeit eine umfassende Bildfindungsanalyse, die durch das Spannungsfeld von Bewahrungstendenzen traditioneller Bildbausteine und Freiräumen für kreative Neuschöpfungen normiert ist. Die weitgefächerten, westliche und östliche Kunsttradition einbeziehenden Recherchen bieten nicht nur überraschende Einblicke in außergewöhnliche Bildformulierungen, sondern auch in die variierenden stifterorientierten Motivationsgründe für die kirchenindividuelle Rezeption des Sujets.