Spätantike Gläser aus Grabinventar 218 des Gräberfeldes Mayen „Auf der alten Eich“. (Foto: RGZM / V. Iserhardt)

 

Die römischen Gräberfelder von Mayen

(abgeschlossen)

Mayen ist einer der ältesten, kontinuierlich besiedelten Wirtschaftsstandorte Deutschlands mit europaweitem Warenexport. Diese Kontinuität von der keltischen Vorgeschichte bis ins Mittelalter lässt sich erstmals anhand der exakt datierbaren Gräber nachweisen.

Der Erfolg seiner Exportprodukte - hochwertige Mühlen aus der örtlichen Basaltlava und die rauwandige Mayener Keramik - veränderte das Mayener Siedlungsgefüge nachhaltig: Die Zusammenhänge zwischen den bestatteten Personen und den von ihnen produzierten Waren stellt diese Untersuchung heraus. Außerdem ergeben sich zahlreiche Erkenntnisse zu Siedlungsgenese, Zusammensetzung, Wandel und Wohlstand der Mayener Bevölkerung.

Die Dissertation schließt die Lücke zwischen bereits publizierten vorgeschichtlichen und merowingerzeitlichen Gräbern und erlaubt entgegen bisheriger Thesen die Aussage, dass Mayen von der Latènezeit bis in die Gegenwart kontinuierlich besiedelt war. In einem umfangreichen Katalog wird das Fundmaterial aus 368 Gräbern der Forschung erstmals zugänglich.


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