Subsistenzstrategien mittelpleistozäner Homininen in Schöningen
  

Der etwa 350.000 Jahre alte Fundplatz Schöningen leitete einen Paradigmenwechsel in der altsteinzeitlichen Archäologie ein: die Funde mehrerer Speere und anderer Holzgeräte zwischen Jagdbeuteresten (Pferd) beweisen erstmals unzweifelhaft die Großwildjagd durch vormoderne Menschen.

Die Knochenfunde des Siedlungsplatzes an einem ehemaligen Seeufer im Tagebau Schöningen stehen im Mittelpunkt eines von der DFG geförderten Projekts. Es erforscht die komplexe Ablagerungsgeschichte des Fundplatzes und modelliert die menschliche Ernährung und das Siedlungsgeschehen. Schöningen gibt erstmals hochauflösende Einblicke in die funktionale Organisation mittelpleistozäner Fundstellen. Die überaus gute Erhaltung nicht nur der Tierreste, sondern auch von sonst kaum überliefertem pflanzlichen Material wirft neues Licht auf die Subsistenzstrategien in Anpassung an warmzeitliche Umwelten.


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