Ausschnitt Buchcover: Mária Wolf, Die Erdburg von Borsod. Ein Komitatszentrum aus der Zeit der ungarischen Staatsgründung, Monographien des RGZM, Band 148 (Mainz 2020).

Buchcover: Mária Wolf, Die Erdburg von Borsod. Ein Komitatszentrum aus der Zeit der ungarischen Staatsgründung, Monographien des RGZM, Band 148 (Mainz 2020).



Monographie zur Erdburg von Borsod erschienen

Die Monographie von Mária Wolf widmet sich den im Nordosten Ungarns gelegenen Burgwall von Borsod. Mit ihren Untersuchungen trägt sie wesentlich zum Verständnis der Lebensweise und des Wirtschaftens der landnehmenden Ungarn und zur Funktion árpádenzeitlicher Komitatszentren bei.

Buchdaten

Mária Wolf

Die Erdburg von Borsod. Ein Komitatszentrum aus der Zeit der ungarischen Staatsgründung

Monographien des RGZM, Band 148
1. Auflage 2019, 512 Seiten mit 196 teils farbigen Abbildungen, 119 Tafeln, 21 x 30 cm, Hardcover, fadengeheftet
ISBN 978-3-88467-313-3
€ 119,– [D]

erhältlich über Schnell + Steiner.

1 Beilage digital verfügbar unter
URN: urn:nbn:de:bsz:16-propylaeumdok-45874 
URL: http://archiv.ub.uni-heidelberg.de/propylaeumdok/volltexte/2020/4587 
DOI: https://doi.org/10.11588/propylaeumdok.00004587 

Inhalt

Inhaltsverzeichnis

Der im Nordosten Ungarns gelegene Burgwall von Borsod ist einer von insgesamt fünf Burgwällen, die unter Stephan I. errichtet wurden und deren Zentren im Laufe der Jahrhunderte weder zerstört noch überbaut oder besiedelt wurden. Der Burgwall wurde zwischen 1987 und 1999 ausgegraben; dabei gelang es, den ehemaligen Komitatssitz, die Gespansburg, die dazugehörigen Kirchen, ein Gräberfeld und ein ungarisches Dorf aus dem 10. Jahrhundert freizulegen. Die Ausgrabungsarbeiten gewährten aber auch einen Einblick in die spätmittelalterliche Geschichte von Burg und Dorf Borsod. Die Untersuchungen tragen wesentlich zum Verständnis der Lebensweise und des Wirtschaftens der landnehmenden Ungarn und zur Funktion árpádenzeitlicher Komitatszentren bei.