Pressemitteilung | 17. April 2020 

Teaser 360°- Tour im Museum für Antike Schifffahrt; Ausschnitt Teaser VRM.

Generaldirektorin Prof. Alexandra W. Busch gibt ein Interview vor dem Neubau des RGZM; Foto: Zuccaro/RGZM.

Überreste des römischen Wracks werden für den 360°- Rundgang aufgenommen; Foto: Zuccaro/RGZM.

Dr. Ronald Bockius im Interview vor einem der 1:1-Nachbauten der »Mainzer Schiffe«; Foto: Zuccaro/RGZM.



360°-Tour durch das Museum für Antike Schifffahrt

Mainz. Wegen der Corona-Pandemie sind die Museen in ganz Deutschland geschlossen. Um ihren Lesern in dieser Zeit Einblicke in die laufenden Sonderschauen und die Dauerausstellungen zu ermöglichen, bietet die VRM eine Entdeckungstour mit 360°-Rundgängen durch die Museen der Rhein-Main-Region an. Das Museum für Antike Schifffahrt ist das erste Mainzer Museum, das nun auch virtuell zu erkunden ist.

Dr. Ronald Bockius, Wissenschaftler im RGZM und Leiter des Museums, begleitete das Team vor Ort durch die Ausstellung und gibt in einzelnen Interviews der Tour Einblicke in die Geschichte antiker Wasserfahrzeuge. Zudem berichtet Generaldirektorin Prof. Alexandra W. Busch über die Forschung des RGZM und gibt einen Ausblick auf den Umzug in den Neubau, der unmittelbar neben dem Museum fertiggestellt wird. Den Rundgang samt Interviews finden Sie auf der Website der Allgemeinen Zeitung Mainz.


Zur 360°-Tour durch das Museum für Antike Schifffahrt 


Das Museum für Antike Schifffahrt - seit 1994 in Mainz und einzigartig in Deutschland 

Das 1994 eröffnete Museum für Antike Schifffahrt befindet sich in einer alten Lokhalle unweit des Römischen Theaters in der Mainzer Südstadt. Dort können Sie die Vielfalt antiker Wasserfahrzeuge kennenlernen: einfache Boote und Kanus, Handelsschiffe, Patrouillen- und Kriegsschiffe. Inschriften der Grabsteine von Flottensoldaten zeichnen deren bewegte Lebenswege nach. Aus Briefen und Urkunden erfahren wir einiges über das alltägliche Leben in der römischen Flotte.

Eindrucksvoll sind auch die Wracks und 1:1-Nachbauten der »Mainzer Schiffe«, die 1981/82 gefunden wurden. Ihre Besatzungen überwachten und schützten am Ende des Römischen Reiches die Rheingrenze vor feindlichen Übergriffen. Auf der Galerie über der Ausstellung erhalten Sie einen Überblick über die Geschichte des Schiffbaus. Unterhalb der Galerie befindet sich ein multifunktionaler Aktionsbereich für Kinder und Junggebliebene: Wie wurde ein römisches Kriegsschiff fortbewegt? Welche Kleidung trugen die Römer?

Diesen Fragen und vielen mehr kann hier spielerisch nachgegangen werden. Auch gibt es viele Dinge zum Ertasten und Fühlen, die bis zur Wiedereröffnung auf Sie warten. 

Weiterführende Links zur Forschung des RGZM

 

Pressekontakt für das RGZM

Ebru Esmen
Tel.: +49 (0) 6131 / 9124-165, E-Mail: esmen(at)rgzm.de   


Römisch-Germanisches Zentralmuseum (RGZM), Leibniz Forschungsinstitut für Archäologie

Das RGZM ist eine weltweit tätige Forschungseinrichtung für Archäologie mit Hauptsitz in Mainz sowie Nebenstellen in Mayen und Neuwied. 1852 vom Gesamtverein der deutschen Geschichts- und Altertumsvereine gegründet, ist es seit 1870 eine Stiftung des öffentlichen Rechts und seit 2002 Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft.

Derzeit richtet das RGZM seine Forschung neu aus. Der Beitrag, den archäologische Forschung mit ihrem weit zurück reichenden Blick für die Bearbeitung und Bewältigung von Problemstellungen des gegenwärtigen Menschen leisten kann, wird zukünftig noch mehr im Fokus seiner wissenschaftlichen Arbeit und deren Vermittlung stehen. Die Kompetenzen des RGZM liegen u.a. im Zusammenspiel von Restaurierung, Archäometrie, experimenteller und antiquarischer Archäologie. Die Forschungen erfolgen in einem internationalen und interdisziplinären Netzwerk. In mehreren Museen und breitgefächerten Publikationen aus dem eigenen Verlag vermittelt es seine Forschungsergebnisse an die Öffentlichkeit.