Presseinformation | 3. März 2022 

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Auszug aus "Ökonomie der Eliten" jetzt online lesen

Die Synthese zum Handwerk im Bereich mittelalterlicher Herrschaftssitze aus der Monographie von Michael Herdick, Archäologe am Römisch-Germanischen Zentralmuseum, ist auf Propylaeum eBOOKs erschienen. Im Rahmen seiner Studie konnten Herdick neue Analysekriterien entwickeln, die es ermöglichen, archäologische Quellenkomplexe, die diesem Themenkreis zuzuordnen sind, mit methodisch angemessener Systematik zu behandeln.

Eine kritische Analyse der handwerklich-gewerblichen Funde und Befunde von mittelalterlichen Herrschaftssitzen und ihren Interpretationen in der Archäologie ist bis heute weitgehend ein Forschungsdesiderat geblieben. Im Rahmen der Studie von Dr. Michael Herdick konnten neue Analysekriterien entwickelt werden, die es ermöglichen, archäologische Quellenkomplexe, die diesem Themenkreis zuzuordnen sind, mit methodisch angemessener Systematik zu behandeln. So findet u.a. die quantitative und temporäre Dimension ökonomischer Aktivitäten als Forschungsproblem Beachtung. Die Interpretation von Handwerk und Gewerbe aus dem Bereich von Burgen und Pfalzen als Zeugnisse einer Prestigeökonomie wird anhand von Fallbeispielen erprobt.

Die Synthese zum Handwerk im Bereich mittelalterlicher Herrschaftssitze stammt aus der Monographie "Ökonomie der Eliten. Eine Studie zur Interpretation wirtschaftsarchäologischer Funde und Befunde von mittelalterlichen Herrschaftssitzen", die 2015 im Verlag des Römisch-Germanischen Zentralmuseums erschienen ist. 

Buchdaten

Michael Herdick
Ökonomie der Eliten
Eine Studie zur Interpretation wirtschaftsarchäologischer Funde und Befunde von mittelalterlichen Herrschaftssitzen
Monographien des RGZM, Band 124 (2015)
1. Auflage 2015, 453 Seiten, 155 teils farbige Abbildungen,
21 x 30 cm, Hardcover, fadengeheftet
ISBN 978-3-88467-236-5

Auszug auf Propylaeum: https://archiv.ub.uni-heidelberg.de/propylaeumdok/5297/ 
gesamte Printausgabe: 63,- € | erhältlich über unseren Verlag: verlag(at)rgzm.de 

Pressestelle des RGZM

Ebru Esmen M.A.
presse(at)rgzm.de 
  

Römisch-Germanisches Zentralmuseum (RGZM) | Leibniz-Forschungsinstitut für Archäologie

Das Römisch-Germanische-Zentralmuseum (RGZM) erforscht als Leibniz-Forschungsinstitut und -museum für Archäologie die materiellen Hinterlassenschaften aus 2,6 Mio. Jahren Menschheitsgeschichte. Ziel ist es, anhand archäologischer Funde und Befunde menschliches Verhalten und Handeln, menschliches Wirken und Denken sowie die Entwicklung und Veränderung von Gesellschaften aufzuzeigen und zu verstehen. Das RGZM ist weltweit tätig und betreibt bislang erfolgreich und umfassend Forschungen in verschiedenen Regionen Afrikas, Asiens und Europas, wobei ein geographischer Schwerpunkt auf Mittel- und Südeuropa sowie dem mediterranen Raum liegt. Die einzigartige Konzentration archäologischer, naturwissenschaftlicher, restauratorischer und informationstechnologischer Kompetenzen verbunden mit bedeutenden Werkstätten, Laboren und Archiven, erlaubt es dabei, objektorientierte Forschung zur Archäologie der Alten Welt (Asien, Afrika, Europa) von den Anfängen der Menschheitsgeschichte bis in die Neuzeit zu betreiben. In sechs interdisziplinären und zeitübergreifenden Forschungsfeldern werden grundlegende Fragen der Menschheitsgeschichte untersucht, die von der Evolution unseres Verhaltens bis hin zu komplexen gesellschaftlichen Systemen und Mensch-Umwelt-Beziehungen reichen. Der weit größte Teil der Menschheitsgeschichte ist uns nur über materielle Hinterlassenschaften und Spuren menschlicher Aktivität überliefert. Damit stellt dieses Vermächtnis die grundlegende Quelle des Wissens über unsere biologische, soziale, kulturelle und wirtschaftliche Entwicklung dar.