Presseinformation | 2. November 2020 

Ausschnitt Buchcover: Mária Wolf, Die Erdburg von Borsod. Ein Komitatszentrum aus der Zeit der ungarischen Staatsgründung, Monographien des RGZM, Band 148 (Mainz 2020).

Buchcover: Mária Wolf, Die Erdburg von Borsod. Ein Komitatszentrum aus der Zeit der ungarischen Staatsgründung, Monographien des RGZM, Band 148 (Mainz 2020).



Monographie zur Erdburg von Borsod erschienen

Mainz. Die Monographie von Mária Wolf widmet sich den im Nordosten Ungarns gelegenen Burgwall von Borsod. Mit ihren Untersuchungen trägt sie wesentlich zum Verständnis der Lebensweise und des Wirtschaftens der landnehmenden Ungarn und zur Funktion árpádenzeitlicher Komitatszentren bei.

Buchdaten

Mária Wolf

Die Erdburg von Borsod. Ein Komitatszentrum aus der Zeit der ungarischen Staatsgründung

Monographien des RGZM, Band 148
1. Auflage 2019, 512 Seiten mit 196 teils farbigen Abbildungen, 119 Tafeln, 21 x 30 cm, Hardcover, fadengeheftet
ISBN 978-3-88467-313-3
€ 119,– [D]

erhältlich über Schnell + Steiner.

1 Beilage digital verfügbar unter
URN: urn:nbn:de:bsz:16-propylaeumdok-45874 
URL: http://archiv.ub.uni-heidelberg.de/propylaeumdok/volltexte/2020/4587 
DOI: https://doi.org/10.11588/propylaeumdok.00004587 

Inhalt

Inhaltsverzeichnis

Der im Nordosten Ungarns gelegene Burgwall von Borsod ist einer von insgesamt fünf Burgwällen, die unter Stephan I. errichtet wurden und deren Zentren im Laufe der Jahrhunderte weder zerstört noch überbaut oder besiedelt wurden. Der Burgwall wurde zwischen 1987 und 1999 ausgegraben; dabei gelang es, den ehemaligen Komitatssitz, die Gespansburg, die dazugehörigen Kirchen, ein Gräberfeld und ein ungarisches Dorf aus dem 10. Jahrhundert freizulegen. Die Ausgrabungsarbeiten gewährten aber auch einen Einblick in die spätmittelalterliche Geschichte von Burg und Dorf Borsod. Die Untersuchungen tragen wesentlich zum Verständnis der Lebensweise und des Wirtschaftens der landnehmenden Ungarn und zur Funktion árpádenzeitlicher Komitatszentren bei.

Pressekontakt

Ebru Esmen
Tel.: 06131 / 9124-165, E-Mail: presse(at)rgzm.de 

   

Römisch-Germanisches Zentralmuseum (RGZM), Leibniz-Forschungsinstitut für Archäologie

Das RGZM ist eine weltweit tätige Forschungseinrichtung für Archäologie mit Hauptsitz in Mainz sowie Nebenstellen in Mayen und Neuwied. 1852 vom Gesamtverein der deutschen Geschichts- und Altertumsvereine gegründet, ist es seit 1870 eine Stiftung des öffentlichen Rechts und seit 2002 Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft.

Derzeit richtet das RGZM seine Forschung neu aus. Der Beitrag, den archäologische Forschung mit ihrem weit zurück reichenden Blick für die Bearbeitung und Bewältigung von Problemstellungen des gegenwärtigen Menschen leisten kann, wird zukünftig noch mehr im Fokus seiner wissenschaftlichen Arbeit und deren Vermittlung stehen. Die Kompetenzen des RGZM liegen u.a. im Zusammenspiel von Restaurierung, Archäometrie, experimenteller und antiquarischer Archäologie. Die Forschungen erfolgen in einem internationalen und interdisziplinären Netzwerk. In mehreren Museen und breitgefächerten Publikationen aus dem eigenen Verlag vermittelt es seine Forschungsergebnisse an die Öffentlichkeit.