Presseinformation | 25. Juni 2020 

Tagungsband zum 2. Internationalen Numismatikertreffen im Verlag des RGZM erschienen. Foto: Ausschnitt des Covers (© Verlag des RGZM).

Tagungsband zum 2. Internationalen Numismatikertreffen im Verlag des RGZM erschienen. Foto: Covers des Tagungsbandes (© Verlag des RGZM).



Tagungsband zum 2. Internationalen Numismatikertreffen im Verlag des RGZM erschienen

Die in diesem Band publizierten Beiträge eröffnen neue Forschungsperspektiven zur Untersuchung von Silbermünzen, ihres Gebrauchs, ihres Umlaufs bzw. ihrer Prägung am Ende des Römischen Reiches und in den germanischen Königreichen durch einen historischen, archäologischen oder archäometrischen Ansatz.

Buchdaten

Jérémie Chameroy · Pierre-Marie Guihard (dir.)©
Argentum Romanorum sive Barbarorum
Tradition und Entwicklung im Gebrauch des Silbergeldes im römischen Westen (4.-6. Jh.)
Permanences et évolution des usages monétaires  de l’argent du IVe au VIe siècle dans l’Occident romain

2. Internationales Numismatikertreffen / 2èmes Rencontres internationales de numismatique (12-13 octobre 2017, Caen)

RGZM – Tagungen, Band 41
1. Auflage 2020, 290 Seiten, 118 meist farbige Abbildungen, 21 x 30 cm, Softcover, fadengeheftet
ISBN 978-3-88467-333-1
€ 47,– |  Erhältlich über Verlag Schnell und Steiner

Gerne können Sie die Publikation auch direkt bei uns unter vertrieb(at)rgzm.de bestellen.

Inhalt

Inhaltsverzeichnis

Die Akten des 2. Internationalen Numismatikertreffens (Universität Caen Normandie, 12.-13. Oktober 2017) umfassen Untersuchungen zur Silbermünze des 4.-6. Jahrhunderts im Westen. Trotz seiner bedeutenden Rolle in der spätantiken Wirtschaft wurde das gemünzte Silber über eine breite Zeitspanne bisher noch nie im Rahmen eines wissenschaftlichen Kolloquiums thematisiert. Über eine Synthese der Kenntnisse hinaus eröffnen die 13 Beiträge neue Forschungsperspektiven durch einen historischen, archäologischen oder archäometrischen Ansatz zur Untersuchung der Silbermünzen, ihres Gebrauchs, ihres Umlaufs bzw. ihrer Prägung am Ende des Römischen Reiches und in den germanischen Königreichen.

Résumé

Les actes des 2èmes Rencontres internationales de numismatique (Université de Caen Normandie, 12-13 octobre 2017) rassemblent des études sur la monnaie d’argent du IVe au VIe siècle en l’Occident. Malgré son rôle majeur dans l’économie tardo-antique, l’argent monnayé n’avait jusqu’ici jamais fait l’objet d’un colloque scientifique abordant ce sujet sur le long terme. Au-delà d’une synthèse des connaissances, les 13 communications ouvrent de nouvelles pistes de recherche à travers une approche historique, archéologique ou archéométrique de la monnaie d’argent, de ses usages, de sa circulation et de sa production à la fin de l’Empire romain et dans les royaumes germaniques.

Pressekontakt

Ebru Esmen
Tel.: 06131 / 9124-165, E-Mail: presse(at)rgzm.de 
 

Römisch-Germanisches Zentralmuseum (RGZM), Leibniz-Forschungsinstitut für Archäologie

Das RGZM ist eine weltweit tätige Forschungseinrichtung für Archäologie mit Hauptsitz in Mainz sowie Nebenstellen in Mayen und Neuwied. 1852 vom Gesamtverein der deutschen Geschichts- und Altertumsvereine gegründet, ist es seit 1870 eine Stiftung des öffentlichen Rechts und seit 2002 Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft.

Derzeit richtet das RGZM seine Forschung neu aus. Der Beitrag, den archäologische Forschung mit ihrem weit zurück reichenden Blick für die Bearbeitung und Bewältigung von Problemstellungen des gegenwärtigen Menschen leisten kann, wird zukünftig noch mehr im Fokus seiner wissenschaftlichen Arbeit und deren Vermittlung stehen. Die Kompetenzen des RGZM liegen u.a. im Zusammenspiel von Restaurierung, Archäometrie, experimenteller und antiquarischer Archäologie. Die Forschungen erfolgen in einem internationalen und interdisziplinären Netzwerk. In mehreren Museen und breitgefächerten Publikationen aus dem eigenen Verlag vermittelt es seine Forschungsergebnisse an die Öffentlichkeit.